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Aus der Sicht der kleinen Leute

GOTTLIEBEN. «Totentanz» ist Werner Rysers erstes von vier Büchern, das unter dem Arbeitstitel «Jenseits von Macht und Herrschaft» erschienen ist. Es handelt sich um eine Art Schweizer Geschichte und Geschichten aus der Sicht der kleinen Leute. Der zweite und der dritte Band erscheinen im Laufe des Jahres.

GOTTLIEBEN. «Totentanz» ist Werner Rysers erstes von vier Büchern, das unter dem Arbeitstitel «Jenseits von Macht und Herrschaft» erschienen ist. Es handelt sich um eine Art Schweizer Geschichte und Geschichten aus der Sicht der kleinen Leute. Der zweite und der dritte Band erscheinen im Laufe des Jahres.

Um Pest und Hexenverbrennungen, um Meucheln und Ludern geht es in diesem packenden historischen Roman, der die Ereignisse im Oberwallis um 1500 schildert, als es zwischen Kardinal Schiner und Volkstribun Supersaxo wüst zu- und herging. Eingebettet darin ist die Geschichte der Menschen im Tal, insbesondere jene der Kräuterfrau Magdalena, die ihre Kinder durch die Intrigen unter den Dorfbewohnern und die politischen Stürme zu steuern versucht. Der Roman spiegelt in virtuoser Sprache ein pralles, barockes Bild der Zeit zwischen den Burgunder Kriegen und Marignano. Über den Walliser Totentanz schreibt Roman Bucheli: «Wir lesen gebannt, atemlos und hingerissen.» Kathrin Zellweger moderiert die Lesung des 1947 geborenen und in Basel lebenden Werner Ryser. (red.)

Do, 7.4., 20 Uhr, Bodmanhaus

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