Auf der Seeseite der Kunst

Noch bis 22. Mai sind im Staatsarchiv in Frauenfeld Bilder und Skizzen von Patienten der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen zu sehen. Die Werke entstanden zwischen 1894 und 1960. Für die Patienten waren die Zeichnungen ein Weg, um sich auszudrücken.

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Noch bis 22. Mai sind im Staatsarchiv in Frauenfeld Bilder und Skizzen von Patienten der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen zu sehen. Die Werke entstanden zwischen 1894 und 1960. Für die Patienten waren die Zeichnungen ein Weg, um sich auszudrücken. Es war für sie eine Form des Nachdenkens und Pläneschmiedens. Vor allem die Psychiater Hermann Rorschach (1909 bis 1913 Assistenzarzt) und Roland Kuhn (1939 bis 1980 Oberarzt, später Direktor) bewahrten die Zeichnungen auf. In den Krankenakten finden sich 249 Bilder. Die Werke werden zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Staatsarchivs, Montag von 13 bis 17 Uhr, Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, frei zugänglich.