Auch die Orgel maskiert sich

Fasnacht und Orgel, in St. Gallen bildet das seit einigen Jahren eine gelungene Symbiose, die vom Konzertpublikum sehr geschätzt wird. Keines der Werke, die am Rezital zum Fasnachtssonntag erklingen werden, ist für Orgel geschrieben, alle könnten aber für sie geschrieben worden sein, Orgel maskiert eben.

Drucken
Teilen

Fasnacht und Orgel, in St. Gallen bildet das seit einigen Jahren eine gelungene Symbiose, die vom Konzertpublikum sehr geschätzt wird. Keines der Werke, die am Rezital zum Fasnachtssonntag erklingen werden, ist für Orgel geschrieben, alle könnten aber für sie geschrieben worden sein, Orgel maskiert eben.

Stefan Moser, Organist der Münchner Philharmonie, wird zu Fasnacht in die Kathedrale locken, um virtuos und farbenprächtig zu zeigen, wie berühmte Werke der Musikliteratur auf der Orgel klingen. «Eine kleine Nachtmusik» von Mozart eröffnet das fasnächtliche «Organ Spectacular». Ob Beethovens «Mondscheinsonate» auf der Orgel ebenfalls etwas hermacht, wird der zweite Programmpunkt des Abends zeigen. Jeder kennt Smetanas «Moldau» aus dem Zyklus «Mein Vaterland»; ebenso ist Gershwins «Rhapsody in blue» ein bekannter Ohrwurm. Auf der Orgel wird dieses Werk seine entsprechende Klangpracht entfalten, ebenso wie der Planet Jupiter aus Gustav Holsts «Planeten».

Der Organist des Abends, der die Orgel quasi als fasnächtlich verkleidetes Instrument präsentieren wird, ist ein international renommierter Musiker, hat viele Wettbewerbe gewonnen und in der Reihe «Münchner Orgelpunkt» in der Münchner Lukaskirche seit 2003 über fünfzig Konzerte realisiert. (map)

So, 19.2., Kathedrale St. Gallen, 17.30 Uhr (Eintritt frei, Kollekte)

Aktuelle Nachrichten