Architekturfilm mit Spezialistin

ST. GALLEN. Im Rahmen der Reihe «Architektur im Film» zeigt das Kinok St. Gallen den Film «Erich Mendelsohn. Visionen für die Ewigkeit».

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ST. GALLEN. Im Rahmen der Reihe «Architektur im Film» zeigt das Kinok St. Gallen den Film «Erich Mendelsohn. Visionen für die Ewigkeit». Der israelische Filmemacher Duki Dror inszeniert ihn anhand des Briefwechsels des Architekten Mendelsohn (1887– 1953) mit seiner Frau, der Cellistin Luise Maas. Bereits als Soldat im Ersten Weltkrieg schickte Mendelsohn Luise Briefe mit visionären Zeichnungen organischer Gebilde und philosophischen Gedanken, damit sie seine Ideen kommentiere und zu seinem «zweiten Auge» werde. Durch Luise lernte er auch Albert Einstein und den Astrophysiker Erwin Finlay-Freundlich kennen. Diese Bekanntschaft führte zu Mendelsohns Durchbruch als Architekt mit dem Einsteinturm auf dem Potsdamer Telegrafen- berg, erbaut 1919–1924. Am 21. April führt die Zürcher Kunsthistorikerin und Mendelsohn-Spezialistin Ita Heinze-Greenberg in den Film ein. (red.)

Di, 21.4., Kinok St. Gallen; auch 26.4., 11 Uhr, und 30.4., 17.30 Uhr