Am Puls des Lebens

LESBAR LERNEN

Bettina Kugler
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Bild: Bettina Kugler

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LESBAR LERNEN

In Romanshorn entstand 1980 das erste «Haus des Lernens»; heute gibt es weltweit Schulen, die sich an den Ideen des Schweizer Schulgründers Peter Fratton orientieren – weg vom Belehren, Prüfen und Vergessen und hin zu aktiven, individuellen Lernformen. Hier fasst Peter Fratton seine nicht unumstrittenen Grundsätze zusammen und gibt einem Schulsystem Denkanstösse, das noch weit davon entfernt ist, Leben und Lernen anregend zusammenzubringen.

Peter Fratton: Lass mir die Welt, verschule sie nicht! Beltz 2014, 188 S., Fr. 18.90

Was die Weichen stellt

Man sollte sich nicht vom akademisch-nüchternen Äusseren des Buches einschüchtern lassen: Der renommierten Bildungsforscherin Margrit Stamm gelingt es in den darin versammelten Referaten vorzüglich, einem breiten Publikum (also auch interessierten Eltern) Einblick zu geben in Themen, die Kinder auf ihrem Bildungsweg vom ersten Tag an begleiten. Das Schlagwort vom «lebenslangen Lernen» wird dabei mit Inhalt und wissenschaftlichen Erkenntnissen gefüllt. Für Praktiker auf der Bildungsbaustelle unbedingte Pflichtlektüre!

Margrit Stamm: Entwicklung ohne Ende. Rüegger 2014, 296 S., Fr. 35.–

Grundstein Spielfreude

Frühförderung hat viele Spielarten. Bedenklich wird es, wenn schon Dreijährige von Kurs zu Kurs hecheln und nach Vorgaben lernen sollen – ihr eigentlicher Lernmodus ist das Spiel. Christiane Kutik ermutigt Eltern dazu, Kindern Zeit zum freien Spielen zu geben und ihnen Raum für eigene Ideen zu lassen: auch in der Wildnis, auch «unbehelligt» von Animation durch Erwachsene. Dass sie dem Kind dennoch Vorbild sein und wertvolle Anregungen geben können, zeigt sie für die einzelnen Altersstufen mit konkreten Beispielen.

Christiane Kutik: Spielen macht Kinder stark. Freies Geistesleben 2013, 199 S., Fr. 28.50

Bild: Bettina Kugler

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