Ai Weiwei – Kritik wegen Flüchtlingspolitik

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Mit Kritik am Umgang grosser westlicher Länder mit Migration und Flüchtlingen hat der chinesische Künstler Ai Weiwei in New York seine bislang grösste öffentliche Kunstausstellung präsentiert. Die Flüchtlingskrise sei «eine globale, humanitäre Krise», sagte der 60-Jährige vor der heutigen Eröffnung der Schau. «Meiner Meinung nach sollten die grössten und mächtigsten Länder des Westens viel mehr Verantwortung in dieser Krise übernehmen.» Die Ausstellung «Good Fences Make Good Neighbors» («Gute Zäune machen gute Nachbarn») zeigt bis zum 11. Februar Werke von Ai Weiwei an über 300 Orten in New York – im Central Park, auf Gebäuden, an Bushaltestellen oder Laternenmasten. (sda)