Abgetaucht

Lesbar Zeitschriften Wer in diesen Wochen in die Ferien ans Mittelmeer reist, hat die Möglichkeit, vor den Küsten Italiens oder Kroatiens grosse Wale zu sehen.

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Wer in diesen Wochen in die Ferien ans Mittelmeer reist, hat die Möglichkeit, vor den Küsten Italiens oder Kroatiens grosse Wale zu sehen. Um das grösste Tier zu sichten, das jemals auf unserem Planeten gelebt hat, den Blauwal, reist man aber besser an die Westküste der USA oder liest den aktuellen «Spick». Vor Kalifornien leben ungefähr 1200 Blauwale – vor hundert Jahren waren es noch weit über 200 000, welche durch alle grossen Weltmeere glitten. Ganz bestimmt gab es damals noch kein Google Street View. Damit «reist» man heute in 80 Klicks um die Welt. «Spick» erklärt, wie Google Street View funktioniert, und eine Expertin spricht in diesem Zusammenhang über das Recht am eigenen Bild. Mit einem Heft im Heft bietet das Schülermagazin zudem einen Ferienservice mit Rätseln, Witzen und Tricks.

Spick, Juli/August 2011, im Abo

Kunststück Gehen

Das Geolino geht saisongerecht ins Wasser. Mit dabei sind die Seekühe: Diese eigenartigen Tiere mit der dicken Schnauze und den fehlenden Hinterbeinen. Schönheiten sind die Manatis zwar nicht, aber die Seekühe haben sich perfekt an das Leben im Wasser angepasst. Ein Meisterwerk der Evolution. Heute leben noch vier Seekuh-Arten auf der Erde, die es alle warm mögen. Die Stellersche Seekuh war mit einer Länge von 7,5 Metern die grösste Seekuh, sie ist aber schon vor mehr als zwei Jahrhunderten ausgestorben.

Alles andere als ausgestorben ist der Mensch. Vor fünf Millionen Jahren wagte er sich auf die Beine und hat seither im Unterschied zum Affen die Hände frei zum Tragen und Werken. Das Gehen ist etwas vom Wichtigsten im Leben. Wir legen etwa 160 000 Kilometer zurück, stehen beim normalen Gehen nur jeweils 0,1 Sekunden mit beiden Beinen gleichzeitig auf dem Boden und lassen beim Gehen 60 Knochen und 60 Muskeln zusammenspielen. Gehen ist eigentlich ein Kunststück.

Geolino, im Juli 2011

Genom-Architektur

Die Erbsubstanz DNA ist im Zellkern in Chromosomen organisiert. Im Zellkern geht es drunter und drüber: Chromosomen wie auch einzelne Gene wechseln immer wieder ihren Ort – mit erstaunlichen Auswirkungen. Die variable Architektur ist an der Ausdifferenzierung embryonaler Stammzellen beteiligt wie auch am Entstehen von Krankheiten wie Krebs.

Spektrum der Wissenschaft, Juli 2011

Bruno Knellwolf