300 Anfragen zu Gurlitt-Sammlung

Bei der Taskforce Schwabinger Kunstfund sind bislang rund 300 Anfragen zur umstrittenen Sammlung des kürzlich verstorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt eingegangen. Das sagte die Leiterin der Taskforce, Ingeborg Berggreen-Merkel, am Mittwoch im bayrischen Landtag.

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Bei der Taskforce Schwabinger Kunstfund sind bislang rund 300 Anfragen zur umstrittenen Sammlung des kürzlich verstorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt eingegangen. Das sagte die Leiterin der Taskforce, Ingeborg Berggreen-Merkel, am Mittwoch im bayrischen Landtag.

Ein Jahr lang will das Gremium sich Zeit nehmen zu prüfen, ob die Ansprüche berechtigt sind und ob es sich bei Werken aus der Sammlung um Nazi-Raubkunst handelt.

Das Kunstmuseum Bern, das von Gurlitt als Alleinerbin eingesetzt worden ist, will die Sammlung demnächst besichtigen. Am 10. Juni sei das Testament im Haus eingegangen, sagte eine Sprecherin.

Das Museum hat nun sechs Monate Zeit, über die Annahme der Erbschaft zu entscheiden. Sollte das Museum das Erbe ablehnen, kommen gesetzliche Erben – Gurlitts Verwandte – als Rechtsnachfolger in Frage. (sda)

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