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17-mal Baum-Kunst

Kunstbuch Blätterlos steht er da. Mächtig und weitverzweigt. Gleich 17-mal hat die St. Galler Künstlerin und Galeristin Alexandra Oestvold denselben Baum verfremdet; variiert Emotion und Maltechnik. Die stärksten Gemälde sehen aus wie Röntgenaufnahmen oder ein weit verästeltes Flussdelta. Für die kommende Ausstellung in der Galerie Oertli und für ein schmales Kunstbuch hat sie sich mit dem St. Galler Lyriker Fred Kurer zusammengetan. Er stellt 17 Baum-Gedichte neben Oestvolds Gemälde. Nicht etwa als Bildlegenden. Seine Gedichte sind ein eigener Zyklus. Vor 17 Jahren hat er zum Geburtstag seines ersten Enkels einen Apfelbaum gepflanzt. Der wachsende Baum ist ihm ein Begleiter, den er für dessen Lebenskraft bewundert, den er über seine Sicht auf die Welt befragt, empathisch betrachtet und sich wünscht: «Da es wintert, möchte ich gerne Wörter, grün wie Blätter, auf mich schneien lassen». (hak)

Vernissage: Fr, 18 Uhr, Galerie Oertli, Mühlensteg 3, St. Gallen, Lesung: So, 12 Uhr

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