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Zu wenig Wasser für die Feuerwehr: Einfamilienhaus in Flums komplett ausgebrannt

Ein Einfamilienhaus in Flums wurde am Donnerstagvormittag durch ein Feuer komplett zerstört. Das Übergreifen des Feuers auf die Umgebung konnte verhindert werden. Der Rettungseinsatz gestaltete sich schwierig wegen der Wasserknappheit.
Christa Kamm-Sager
Das Einfamilienhaus in Flums konnte nicht mehr gerettet werden. (Bild: Beat Kälin)

Das Einfamilienhaus in Flums konnte nicht mehr gerettet werden. (Bild: Beat Kälin)

Das Haus war nicht mehr zu retten: Als um 9.40 Uhr die Hausbewohnerin Alarm schlug bei der Feuerwehr, war erst von einer starken Rauchentwicklung die Rede. Doch schon beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei um kurz vor 10 Uhr stand das Haus in Vollbrand. Zudem habe ein Wiesenbord neben dem Haus gebrannt, sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. "Menschen waren nie in Gefahr." Auch die Tiere in einer nahen Scheune konnten gerettet werden. Allerdings war der Rettungseinsatz schwierig, weil das Wasser wegen der Trockenheit aus verschiedensten Quellen angezapft werden musste. Unter anderem musste gemäss Informationen der Polizei auch ein Bach gestaut werden.

Übergreifen des Feuers verhindert

Das Augenmerk sei von der Feuerwehr darauf gelegt worden, das Übergreifen des Feuers auf die Umgebung zu verhindern. "Die Brandgefahr ist im ganzen Kanton hoch. Ein Übergreifen der Flammen auf die Umgebung musste unbedingt verhindert werden", so Schneider. Auch die Nachbarhäuser inklusive einer Scheune mit Tieren habe durch Wasserwände geschützt werden müssen. Im Einsatz standen 70 Angehörige der Feuerwehren von Flums, Walenstadt und Quarten.

Obwohl das Feuer gelöscht ist, ist die Rauchentwicklung noch immer stark. (Bild: Beat Kälin)

Obwohl das Feuer gelöscht ist, ist die Rauchentwicklung noch immer stark. (Bild: Beat Kälin)

Zur Zeit des Brandausbruchs hätten sich keine Personen im Haus aufgehalten. Das Feuer sei gelöscht, allerdings war die Rauchentwicklung auch Stunden nach dem Brand immer noch stark. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Der Brandermittlungsdienst sei vor Ort und auf der Suche nach der Ursache des verheerenden Feuers.

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