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Whistleblower siegt vor Gericht

Luxemburg In der «Lux-Leaks»-Affäre um Enthüllungen über dubiose Steuerpraktiken multinationaler Konzerne in Luxemburg hat das höchste Gericht des Landes das Urteil gegen den Informanten Antoine Deltour gekippt. Eine geringere Strafe für den Mitangeklagten Raphaël Halet hielt das Kassationsgericht dagegen aufrecht. Über das Urteil gegen den Hauptangeklagten Deltour muss nun eine mit anderen Richtern besetzte Kammer des Berufungsgerichts erneut beraten.

Deltour war 2017 in einem Berufungsverfahren zu sechs ­Monaten Haft auf Bewährung und 1500 Euro Strafe verurteilt ­worden, sein Kollege Halet zu einer Geldstrafe von 1000 Euro. Die beiden Ex-Mitarbeiter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC) wurden für schuldig befunden, Zehntausende vertrauliche Dokumente ihrer Firma entwendet und an ihren Landsmann, den französischen Journalisten Edouard Perrin, weitergegeben zu haben.

Deltour sprach nach dem Urteil des Kassationsgerichts von einem «Sieg». Sein Anwalt William Bourdon sagte, erstmals sei die «oberste Gerichtsbarkeit eines europäischen Landes der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu Gunsten von Whistleblowern gefolgt». (sda)

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