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Weltweit weniger Hinrichtungen

Todesstrafe 2016 ist die Zahl der Hinrichtungen weltweit zurückgegangen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) weiss von mindestens 1032 Vollstreckungen von Todesurteilen. Davon ausgenommen sind die Zahlen in China.

Damit wurden 37 Prozent weniger Hinrichtungen registriert als im 2015, wie Amnesty in einem Bericht schreibt. Der Rückgang der Hinrichtungszahlen weltweit ist auf den Rückgang im Iran (minus 42 Prozent: von mindestens 977 auf mindestens 567) und Pakistan (minus 73 Prozent: von 326 auf 87) zurückzuführen. Die Zahl der vollstreckten Todesurteile ist laut AI aber nur bedingt aussagekräftig, denn sie umfasse nicht «die Tausenden von Exekutionen in China». Dort gilt die Hinrichtungsstatistik als Staatsgeheimnis.

Arabische Staaten mit Löwenanteil

In den meisten Ländern, in welchen Menschen hingerichtet wurden, sei die Todesstrafe nach Prozessen verhängt worden, die nicht den internationalen Standards für faire Prozesse entsprächen.

23 Staaten vollstreckten die Todesstrafe – zwei weniger als im Vorjahr. So hatte Amnesty etwa keine Hinweise mehr auf Hinrichtungen in Tschad, Indien, Oman, Jordanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie im Jemen. 55 Prozent der registrierten Hinrichtungen geschahen im Iran. Nimmt man Saudi-Arabien, den Irak und Pakistan dazu, entfallen gar 87 Prozent aller Hinrichtungen auf die vier Länder. (sda)

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