Weiteres Blutbad in Nigeria

ABUJA. Der Terror in Nigeria hat die Hauptstadt Abuja erreicht: Bei einem verheerenden Bombenanschlag auf einen belebten Busbahnhof sind gestern mindestens 71 Menschen getötet worden. Dies bestätigte ein Sprecher der örtlichen Notfallorganisation.

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ABUJA. Der Terror in Nigeria hat die Hauptstadt Abuja erreicht: Bei einem verheerenden Bombenanschlag auf einen belebten Busbahnhof sind gestern mindestens 71 Menschen getötet worden. Dies bestätigte ein Sprecher der örtlichen Notfallorganisation. Mehr als 120 Menschen wurden bei den Explosionen in dem Vorort Nyanya verletzt.

Viele der Leichen seien bis zur Unkenntlichkeit zerrissen worden, überall hätten Körperteile gelegen, hiess es in nigerianischen Medienberichten. Die Wucht der Detonationen war so stark, dass ein tiefer Krater entstand. Die meisten Busse, mit denen Pendler am Morgen ins Zentrum fahren wollten, waren voll besetzt und standen kurz vor der Abfahrt, als die Bomben detonierten. Zum genauen Ablauf gab es abweichende Angaben.

Wer die Urheber des Attentats sind, blieb zunächst unklar. Experten gehen jedoch davon aus, dass erneut die islamistische Sekte Boko Haram zugeschlagen hat, die in den vergangenen Jahren immer wieder schwere Anschläge verübte. (dpa)

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