Weitere Tote bei Protesten

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Venezuela Am ersten Tag der landesweiten Proteste gegen die Politik von Präsident Nicolás Maduro sind in Venezuela drei Menschen bei Zusammenstössen mit der Polizei getötet worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft starb ein 16-jähriger Jugendlicher in einem Armenviertel der Hauptstadt Caracas, ein 23-jähriger Demonstrant wurde in der westlichen Provinz Merida getötet.

Auch gestern, dem zweiten Protesttag, errichteten Oppositionsanhänger in vielen Städten Barrikaden und marschierten in den Strassen. Mit den Protesten und einem Generalstreik soll Maduro zur Absage der Wahl einer neuen Verfassungsgebenden Versammlung gezwungen werden.

Die Versammlung könnte die Verfassung ändern und das derzeit von der Opposition dominierte Parlament auflösen. Die Gegner von Maduro werfen ihm vor, eine Diktatur und einen staatlichen Umbau nach dem Vorbild Kubas anzustreben. Sie fordern vorgezogene Präsidenten- und Parlamentswahlen. Die USA haben mit Sanktionen gegen einflussreiche Personen aus Regierung, Militär und dem Ölunternehmen PDVSA reagiert. (sda)