Wachsende Repression

Überprüfbare Informationen zur politischen Entwicklung in Tschad sind derzeit schwer zu bekommen. Unsere Informationen resultieren aus einem Gespräch mit Rémy.

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Überprüfbare Informationen zur politischen Entwicklung in Tschad sind derzeit schwer zu bekommen. Unsere Informationen resultieren aus einem Gespräch mit Rémy.

Der Vertreter der Zivilgesellschaft in Tschad, war in seiner Heimat durch die Verschärfung der Repression nach der Rebellenoffensive Anfang Februar an Leib und Leben gefährdet. Er konnte über das Nachbarland Kamerun nach Europa entkommen, wo er derzeit lebt und über die Lage in seiner Heimat informiert. Da Rémy in Tschad nach wie vor Verfolgung droht, schützen wir ihn mit einem Pseudonym. Sein Name und die zivilgesellschaftliche Organisation die er vertritt, sind der Redaktion jedoch bekannt.

In Tschad wächst derweil der Druck auf Mitglieder von Nichtregierungs-Organisationen und Oppositionsparteien weiter. Viele Menschenrechtsaktivisten, Anwältinnen und Journalisten sind untergetaucht. Das Déby-Regime benutzt den auch von der UNO legitimierten Kampf gegen die Rebellen dazu, die demokratische Opposition im Lande mundtot zu machen.

Auf «Rebellen» und deren «Sympathisanten» hat die Regierung ein Kopfgeld von umgerechnet 725 Franken ausgesetzt. (W. Br.)

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