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Verzicht auf Grossübungen

Schweiz Vor dem Fall der Berliner Mauer gab es in der Schweiz regelmässig grosse Manöver, an denen Tausende von Soldaten teilnahmen. Heute ist das anders. Weil sich nach dem Ende des Kalten Krieges die Bedrohungslage änderte, ordnete Verteidigungsminister Kaspar Villiger an, keine weiteren Grossmanöver mehr durchzuführen. Heute wird mit bescheidenerem militärischem Aufwand und enger definierten Zielen geübt. Ein Beispiel ist die Volltruppenübung «Stabante 15», an der 2015 in der Westschweiz rund 6000 Armeeangehörige teilnahmen.

Weil die Schweiz ein kleines und dicht besiedeltes Land ist, das wenig Raum für grössere militärische Übungen bietet, trainiert vor allem die Luftwaffe immer wieder im Ausland – aber nicht nur: Schweizer Armeeangehörige nehmen an (Nato-)Übungen im Rahmen der «Partnerschaft für den Frieden» teil, oder sie trainieren ausserhalb des Landes aufgrund von bilateralen Rahmenausbildungsabkommen. Der Bundesrat genehmigt jedes Jahr das Übungsprogramm für diese internationale militärische Ausbildungszusammenarbeit. Letztes Jahr nahmen Schweizer Angehörige der Armee an Übungen in den nordischen Staaten, in Deutschland, Litauen, Österreich, Spanien und den USA teil. (cla.)

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