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Verdacht auf Wahlmanipulation

Italien Die Staatsanwaltschaft in Rom hat Ermittlungen aufgenommen im Zusammenhang mit mutmasslicher Wahlmanipulation in Kanada. Italienische Medien berichteten ausserdem von gefälschten Wahlunterlagen in Deutschland, deren Spur auch in die Schweiz führt.

Im eingeleiteten Verfahren werde noch kein konkreter Tat­bestand verfolgt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa gestern. Mehrere diplomatische Vertretungen Italiens im Ausland hatten zuvor von mög­lichen Unregelmässigkeiten berichtet. Nicht ausgeschlossen ist, dass die eingeleiteten Untersuchungen in Zusammenhang mit mutmasslichen Manipulationen stehen, über die das italienische Recherche-Magazin «Iene» (auf Deutsch «Hyänen») in seiner TV-Sendung vom Sonntag berichtet hatte. Die Digos-Einheit der italienischen Staatspolizei sichtet laut Agenturangaben die Filmaufnahmen der Mediaset-Sendung. In der «Iene»-Folge wurde über einen Informanten aus der Schweiz berichtet, der im Auftrag von einem der Kandidaten der Auslandsitaliener handelte. Auch Konsulate in deutschen Städten sollen involviert sein. (sda)

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