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USA wollen mehrere hundert Soldaten an Grenze zu Mexiko entsenden

Als Reaktion auf die Massenflucht aus Zentralamerika wollen die USA hunderte Soldaten an die Grenze zu Mexiko entsenden.
Migranten aus Zentralamerika, welche die Grenze zu den USA erreichen wollen. Viele in der 4000 bis 5000 Personen fassenden Karawane sind krank, werden von der Polizei schikaniert und übernachten unter freiem Himmel. Foto aus Mapastepec in Mexiko rund 1000 Kilometer von den US-amerikanischen Grenze entfernt, wo sie bereits Soldaten erwarten. (Bild: Keystone/AP Photo/Rebecca Blackwell)

Migranten aus Zentralamerika, welche die Grenze zu den USA erreichen wollen. Viele in der 4000 bis 5000 Personen fassenden Karawane sind krank, werden von der Polizei schikaniert und übernachten unter freiem Himmel. Foto aus Mapastepec in Mexiko rund 1000 Kilometer von den US-amerikanischen Grenze entfernt, wo sie bereits Soldaten erwarten. (Bild: Keystone/AP Photo/Rebecca Blackwell)

Die Soldaten sollen an der Grenze aber nur logistische Aufgaben übernehmen. Ein Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums kündigte die Operation am Donnerstag an. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor im Kurzbotschaftendienst Twitter den Fussmarsch von tausenden Flüchtlingen in Richtung USA als «nationalen Notstand» bezeichnet und die Entsendung von Militär an die Grenze bereits angekündigt.

Dort sollen die Soldaten nach Angaben des Pentagon-Mitarbeiters jedoch lediglich logistische Aufgaben zur Unterstützung der Grenzschutzbeamten übernehmen. Sie sollten etwa Zelte, Fahrzeuge und andere Ausrüstung bereitstellen.

Die Streitkräfte sind selber nicht zur Kontrolle und Festnahme von illegal über die Grenze kommenden Migranten berechtigt - es sei denn es liegt eine Sondergenehmigung durch den Kongress vor, was nicht der Fall ist.

Der Flüchtlingsmarsch in Richtung USA besteht nach Angaben der Uno aus rund 7000 Menschen, von denen die meisten aus Honduras stammen. Tausende von ihnen haben inzwischen Mexiko erreicht. Der Marsch hatte sich vor anderthalb Wochen nach einem Aufruf in den Onlinenetzwerken in Bewegung gesetzt. Honduras ist ein extrem von Armut und Gewalt geplagtes Land. (sda afp)

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