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USA: Trump veröffentlicht Video mit symbolischer Prügelattacke

US-Präsident Donald Trump hat seine Attacken gegen die Medien fortgesetzt. In einem am Sonntag auf seinem Twitter-Konto veröffentlichten Video reisst Trump einen Mann zu Boden und prügelt auf ihn ein – das Gesicht des Opfers ist allerdings nicht zu sehen, an seiner Stelle prangt das Logo des US-Fernsehsenders CNN.
Das Video mit der symbolischen Prügelattacke gegen CNN ist zehn Jahre alt. Es stammt aus der Zeit, als Trump als Gaststar zu Ringkämpfen eingeladen war. (Bild: Screenshot)

Das Video mit der symbolischen Prügelattacke gegen CNN ist zehn Jahre alt. Es stammt aus der Zeit, als Trump als Gaststar zu Ringkämpfen eingeladen war. (Bild: Screenshot)

Trump hat ein gespanntes Verhältnis zum Grossteil der etablierten Medien, denen er vorwirft, ihm feindselig gegenüber zu stehen. Seit Tagen aber eskaliert der Streit. Über Twitter setzte der Präsident eine Reihe von Angriffen auf die «Fake-News-Medien» (Lügenmedien) und ihre Vertreter ab und scheute dabei auch vor persönlichen Beleidigungen nicht zurück.

Zu Trumps erklärten Hauptfeinden gehört der Kabelsender CNN, den der Präsident seit einiger Zeit nur noch FNN − «Fake News Network» − nennt. Am Ende des Videos, in dem sich die Prügelszene mehrmals wiederholt, erscheint das Logo FNN und die Bezeichnung «Fraud News Network» (Betrüger-Nachrichtennetzwerk).

Video ist zehn Jahre alt

Das Video mit seiner mehr oder weniger symbolischen Prügelattacke gegen CNN ist zehn Jahre alt. Es stammt aus der Zeit, als Trump als Gaststar regelmässig zu spektakulären Ringkämpfen eingeladen war. Nach der Attacke am Rand des Wrestlingrings steht er anscheinend ungerührt auf und geht.

Auf dem Original des Videos ist zu sehen, dass es sich bei Trumps Prügelopfer um seinen Freund Vince McMahon handelt, den milliardenschweren Gründer und Organisator berühmter Wrestling-Veranstaltungen. Mit der Scheinattacke warben sie für ein Spektakel namens «Der Kampf der Milliardäre».

McMahons Frau Linda, die Mitgründerin des Unternehmens World-Wrestling-Entertainment, steht inzwischen an der Spitze der Small Business Administration, der Bundesbehörde zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen.

Die Reaktion des Senders CNN bleibt nicht aus: "Es ist ein trauriger Tag, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten zu Gewalt gegen Reporter ermutigt." Anstatt sich auf seine Auslandreisen, sein erstes Meeting mit Vladimir Putin vorzubereiten, mit Nordkorea zu verhandeln und an seinem Gesundheitssystem zu arbeiten, verhalte er sich wie ein Teenager ohne jede seinem Amt entsprechende Würde. "Wir werden weiter unseren Job machen. Er sollte damit starten, seinen zu tun", so der CNN-Moderator. (sda/chs)

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