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USA-Kenner Erich Gysling: «Trump wird in zwei Jahren wiedergewählt»

Trumps Wähler sind treu, sagt USA-Kenner Erich Gysling in seiner Analyse. Er prophezeit dem US-Präsidenten bereits eine zweite Amtszeit.
CH Media

Erich Gysling ist überzeugt: Donald Trump wird trotz der Teil-Niederlage der Republikaner bei den US-Zwischenwahlen sein Programm so konsequent wie möglich weiterverfolgen. Das sagt der ehemalige Chefredaktor des Schweizer Fernsehens und politische Kommentator in einer Sondersendung von «Tele Züri». Gysling geht noch weiter: Trump werde 2020 als Präsident wiedergewählt. «Seine Wählerbasis ist stabil, die Menschen sind ihm nicht davongelaufen.»

Die Demokraten haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobert. «Die Opposition kann gegen Trump mobilisieren», kommentiert Gysling. Das Potenzial sei noch nicht ausgeschöpft. Er bleibt aber dabei: Trumps Wiederwahlchancen seien sehr gut, er erhalte eine zweite Amtszeit. Diese Prognose untermauert er mit der Tatsache, dass Trump schon einige einschneidende Massnahmen getroffen hat: Ausstieg aus dem Klimavertrag, Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran, Austritt aus dem Unesco-Vertrag, Verlegung der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem. Für die Welt erscheine das problematisch, für seine Wähler zählten hingegen andere Taten. Als Beispiel nennt Gysling die Steuersenkungen. Trumps Vorteil: Wie diese sich tatsächlich auswirken, werde sich wohl erst nach seiner Präsidentschaft zeigen. Gysling ist sich auch sicher: «Der Schuldenberg der USA wird wachsen.»

Dass Trump angesichts der Auferstehung der Demokraten vermehrt die Zusammenarbeit suchen wird, glaubt Gysling nicht. Im Gegenteil: «Die Schuldzuweisungen von seiner Seite werden zunehmen.»

Mehr Einfluss für die Frauen

Die Midterms waren auch so etwas wie die Wahlnacht der Frauen. 55 Prozent der Frauen wählten demokratisch, eine Rekordzahl Frauen zieht in den Kongress ein. Trumps sexistische Sprüche hätten Protestwähler an die Urnen getrieben, sagt Gysling. Der Einfluss der Frauen in der US-Politik wachse – und auch der Druck auf die Demokraten, 2020 eine Präsidentschaftskandidatin zu nominieren.

Die gesamte Sondersendung:

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