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USA fordern UNO-Sitzung

Iran Nach den regierungskritischen Protesten hat die Führung gestern ihre eigenen Anhänger auf die Strasse gerufen. Zehntausende Menschen versammelten sich in mehreren Städten des Landes, um Irans geistlichem Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei ihre Unterstützung zu versichern. Zugleich wurden Revolutionsgarden, die Eliteeinheiten der Islamischen Republik, in drei Provinzen entsandt – um «mit dem neuen Aufruhr fertigzuwerden», wie der Kommandant der Garden sagte.

In der Nacht auf gestern hatte es erneut Proteste gegeben. Twitter-Konten von Aktivisten zeigten Videos von Märschen, die in Karadsch, Maschhad, Khorramabad, Hamadan und Tabris gefilmt worden sein sollen. Auch in der Hauptstadt Teheran soll es Versammlungen gegeben haben. Bei den Protesten gegen die Regierung kamen bisher mindestens 21 Menschen ums Leben.

Das Ausland beobachtet die Proteste aufmerksam. Die USA forderten gestern eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrates in New York. Das US-Aussenministerium forderte zudem die Aufhebung der Blockade der Onlinedienste Telegram und Instagram. Präsident Donald Trump muss bis Mitte Januar entscheiden, ob er wieder Sanktionen auf iranische Ölexporte verhängt, die im Zuge des von ihm abgelehnten Atomabkommens aufgehoben wurden. (sda)

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