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«Fataler Fehler»: Rutscht Biden kurz vor dem Ziel auf einer Öl-Spur aus?

Im neusten USA-Wahltalk bewerten zwei Experten das TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden. Während das Rennen um das US-Präsidentenamt offen bleibt, gab es am Fernsehen einen klaren Sieger.

Patrik Müller und Samuel Schumacher
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Der entscheidende Moment der zweiten Präsidentschaftsdebatte kam erst gegen Ende des 90-minütigen Duells zwischen Donald Trump (74) und Joe Biden (77): Über eine Stunde schon debattierten die beiden Politiker erstaunlich vernünftig und gesittet – wohl auch wegen des «Stummschalte-Knopfs», der gegenseitige Unterbrechungen verhinderte.

Dann liess sich der Demokrat vom Republikaner zu einer für US-Ohren provokativen Aussage hinreissen: «Ich würde wegkommen von der Öl-Industrie, weil sie die Umwelt verschmutzt.» Trump schaute direkt in die Kamera und sagte: «Bitte erinnert euch daran, Texas, Ohio und Pennsylvania: Joe will die Öl-Industrie zerstören.»

CH-Media-Auslandchef Samuel Schumacher glaubt, dass dieser Moment Biden wichtige Stimmen in den umkämpften Staaten kosten könnte: «Joe Biden könnte auf dieser Öl-Spur böse ausrutschen», sagt er im neue US-Wahltalk. «Aus ‘Sleepy Joe’ (schläfriger Joe) wird urplötzlich ‘Slippery Joe’ (rutschiger Joe)», meint Patrik Müller, Chefredaktor der CH-Media-Zentralredaktion.

Und noch ein zweiter Biden-Schnitzer gab im Wahltalk viel zu reden. Schauen Sie selbst.