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Das waren die US-Wahlen im Ticker: Eklat bei Pressekonferenz: Trump beschimpft CNN-Reporter ++ Präsident entlässt Justizminister Sessions

Schicksalswahlen in den USA: Der Senat den Republikanern, das Repräsentantenhaus den Demokraten – das sind die Mehrheitsverhältnisse im Kongress. US-Präsident Donald Trump lieferte sich am Mittwochabend Wortgefechte mit Journalisten, die unbequeme Fragen stellten. Lesen Sie hier alle News, Reaktionen und Einordnungen des spannenden Wahltages nach.
US-Präsident Donald Trump an der Pressekonferenz mit gehässigen Tönen vom Mittwochabend (Bild: EPA/ERIK S. LESSER)

US-Präsident Donald Trump an der Pressekonferenz mit gehässigen Tönen vom Mittwochabend (Bild: EPA/ERIK S. LESSER)

  • Die US-Amerikaner wählen in den Midterm Elections den Kongress, einige Senatoren und weitere Staaten Gouverneure. Die Wahl gilt auch als Abstimmung über die Politik von Präsident Donald Trump.
  • Der Frauenanteil im Kongress ist so hoch wie noch nie zuvor. In beiden Kammern vertritt eine deutliche Mehrheit der Frauen die Demokratische Partei.
  • Kommentar zu den Midterms: «Die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen bringen eine beruhigende Erkenntnis: Selbst mit Donald Trump als Präsident bleibt der amerikanischen Politik ein gewisses Mass an Normalität erhalten.» Mehr dazu lesen Sie im unten verlinkten Beitrag von Fabian Hock.
  • Musliminnen, ein Schwuler, eine Latina und zwei indigene Frauen - es gibt einige erstaunliche Midterms-Gewinner.
Gouverneur JB Pritzker (links) feiert mit Gouverneurin Juliana Stratton und Bruce Rauner. (Bild: EPA/Kamil Krzaczynski, Chicago, 6. November 2018)
Die Spannung unter den US-Amerikanern während den Midterms ist gross. (Bild: EPA/Tami Chappell, Atlanta, 6. November 2018)
Stacey Abrams (Demokratin) aus Georgia. Sie gehörte zwischen 2007 und 2017 dem Repräsentantenhaus von Georgia als Abgeordnete an und war dort ab 2011 auch Vorsitzende der demokratischen Fraktion. (Bild: AP/Alyssa Pointer, Savannah, 5. November 2018)
Sharice Davids ist die erste indigene Frau überhaupt, die in den Kongress gewählt wurde. (Bild: EPA/Jim Scalzo, Olathe, 6. November 2018)
Mike Levin, einer der demokratischen Kandidaten für das Repräsentantenhaus in Kalifornien, feiert seinen Sieg. (Bild: EPA/DAVID MAUNG)
US-Präsident Donald Trump umarmt den konservativen Radiomoderator Rush Limbaugh während einer Wahlkampfveranstaltung am Montag. (Bild: AP/Jeff Rberson, Cape Girardeau, 5. November 2018)
Trump hat den Senat weiterhin auf seiner Seite. (Bild: AP/Jeff Roberson, Cape Girardeau, 5. November 2018)
Der Demokrat Steve Sisolak herzt eine Unterstützerin an der Wahlfeier am Mittwoch. (Bild: AP/John Locher, Las Vegas, 7. November 2018)
Paul Ryan wird als Anführer der republikanischen Fraktion im Repräsentantenhaus auf Ende Jahr zurücktreten. (Bild: EPA/Tannen Maury, Burlington, 6. November 2018)
Die US-Amerikanischen Journalisten arbeiten schon seit Stunden auf Hochtouren. (Bild: EPA/John Gurzinski, Las Vegas, 6. November 2018)
Die Demokratin Jacky Rosen schaffte in Nevada die Wahl in den Senat. (Bild: EPA/John Gurinski, Las Vegas, 2018)
Ilhan Omar ist eine der zwei ersten Muslimas im Kongress. (Bild: AP/Hannah Foslien, St. Paul, 6. November 2018)
Jonny Madison aus Virginia hat auf seinem Hut «Make America Great Again» auf Russisch stehen. (Bild: EPA/Erik S. Lesser, Washington DC, 6. November 2018)
Ted-Cruz-Unterstützerin Marie Rice freut sich über dessen Sieg. (Bild: EPA/Michael Wyke, Houston, Texas, 6. November 2018)
Mitt Romney, Republikanischer Senator von Utah und früherer Präsidentschaftskandidat, nach seinem Wahlsieg. (Bild: AP/Gene Sweeney Jr, Utah, 6. November 2018)
Ein klares Statement. (Bild: EPA/David Maung, Vista, Kalifornien, 6. November 2018)
Die Freude bei den Demokraten ist gross. (Bild: AP/Jacquelyn Martin, Washington, 6. November 2018)
Des einen Sieg, des andern Niederlage. (Bild: EPA/Mark Lyons, Cincinnati, 6. November 2018)
Der Republikaner Jim Newberger spricht in der Wahlnacht zu Gästen einer «Election Night Party». (Bild: AP/Andy Clayton-King, Bloomington, 6. November 2018)
Die Republikanerin Marsha Blackburn wird von der Country Sängerin Gretchen Wilson nach ihrer Wahl in den Senat umarmt. (Bild: AP/Mark Humphrey, Franklin, 6. November 2018)
Die Freude auf Seiten der Demokraten ist gross. (Bild: EPA/Jim Lo Scalzo, Kansas, 6. November 2018)
Die Führerin der Demokraten, Nancy Pelosi aus Kalifornien, ist zurück im Rampenlicht als «Madam Speaker». (Bild: AP/Jacquelyn Martin, Washington, 6. November 2018)
Anhänger der Demokratin Stacey Abrams jubeln über derer Resultat. (Bild: AP/John Amis, Atlanta, 6. November 2018)
Gespannt werden weitere Resultate erwartet. (Bild: EPA/Alba Vigaray, New York, 6. November 2018)
Unterstützer der lesbischen Sharice Davids freuen sich, denn: Wie es aussieht wird die junge Demokratin die Wahl in den Kongress schaffen. (Bild: EPA/Jim Lo Scalzo, Kansas, 6 November 2018)
Der Demokrat Beto O'Rourke betritt mit seiner Frau Amy Sanders die Wahlveranstaltung in Texas. (Bild: AP/Eric Gay, El Paso, 6. November 2018)
Ron DeSantis und seine Frau Casey feiern DeSantis Wahl ins Gouverneursamt. (Bild: AP/Stephen M. Dowell, Orlando, 6. November 2018)
Die Frauen feiern den Sieg des Demokraten Gavin Newsom (Kalifornien) über den Republikaner John Cox. (Bild: AP/Rich Pedroncelli, Los Angeles, 6. November 2018)
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Grosser Jubel: So bewegen die Midterms

22:03 Uhr

Damit beenden wir die Berichterstattung im Live-Ticker. Vielen Dank für Ihr Interesse. Am Thema bleiben wir selbstverständlich weiter dran.

21:58 Uhr Weiterer Eklat: Trump entlässt seinen Justizminister

Nur einen Tag nach den Kongresswahlen in den USA muss US-Justizminister Jeff Sessions seinen Posten in der Regierung von Präsident Donald Trump räumen.

Er danke Sessions für seine Dienste und wünsche ihm alles Gute, schrieb Trump am Mittwochnachmittag (Ortszeit) auf Twitter.

In einem Brief erklärte Sessions, er reiche seinen Rücktritt auf Bitten des Präsidenten ein. Nach Darstellung Trumps soll Sessions Stabschef Matthew G. Whitaker den Posten des Justizministers nun vorübergehend ausüben, bis er einen Nachfolger benennen werde.

19:20 Uhr Wortgefecht des Präsidenten mit bekanntem CNN-Reporter

Bei der Medienkonferenz von US-Präsident Donald Trump ist es erneut zu einem Eklat mit den Medien gekommen: Trump zettelte auf offener Bühne einen handfesten Streit mit dem CNN-Reporter Jim Acosta an.

"Sie sind eine furchtbare, unverschämte Person", fuhr der Präsident den in den USA bekannten Reporter an. "Wenn Sie Fake News in die Welt setzen, was CNN tut, dann sind Sie der Feind des Volkes", fuhr er fort. CNN müsse sich schämen, einen Menschen wie Acosta zu beschäftigen. Der Reporter hatte Fragen zu den laufenden Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller gestellt.

Der US-Präsident sprach während der Medienkonferenz ferner von "feindseligen Medien". Mehrmals forderte er Journalisten auf, den Mund zu halten. Trump war bereits vor fast zwei Jahren in New York - noch vor seiner Amtseinführung - in Aufsehen erregender Weise mit Acosta aneinandergeraten, weil ihm dessen Fragen nicht gefallen hatten. (sda)

16:56 Uhr Nachzählung in Florida

Florida gilt als hart umkämpfter Swing-State und wurde diesem Ruf auch bei den diesjährigen Midterms gerecht. Rund 8,1 Millionen Menschen reichten ihre Stimme für die Senatswahl ein, dennoch liegt der republikanische Kandidat Rick Scott mit lediglich 34'537 Stimmen vor dem demokratischen Amtsinhaber Bill Nelson. Das Büro des Demokraten kündigte nun an, dass es eine Neuauszählung gebe. Diese wird in Florida automatisch durchgeführt, wenn ein Kandidat mit weniger als 0,5 Prozentpunkte vorne liegt. (Watson)

16:40 Uhr Vorläufige Wahlergebnisse
15:39 Uhr Sharice Davids: Ureinwohnerin, Lesbe, Ex-Kampfsportlerin

Die Demokratin Sharice Davids zieht zusammen mit Deb Haaland als erste Ureinwohnerinnen ins US-Repräsentantenhaus ein. Die 38-Jährige Davids ist Juristin und Tochter einer alleinerziehenden Veteranin. Sie ist auch in anderer Hinsicht eine Pionierin: nämlich als erste lesbische Frau aus Kansas und wohl auch als erste Ex-Profi-Kampfsportlerin im US-Kongress. (Watson)

Die 38-jährige Davids nach ihrer Wahl. (Bild: EPA/JIM LO SCALZO)

Die 38-jährige Davids nach ihrer Wahl. (Bild: EPA/JIM LO SCALZO)

15:34 Uhr Kurze Nacht für Trump

Donald Trump braucht nicht viel Schlaf. Vier bis fünf Stunden pro Nacht reichen ihm, sagte er letztes Jahr in einer TV-Show. Das kommt ihm bei Grossanlässen wie den Zwischenwahlen zupass: Er kann auf Twitter laufend Nachrichten schreiben. 11 Tweets hat er zum Wahlausgang rausgelassen; er stellte das Ergebnis als «grossen Sieg» der Republikaner dar, feierte sich selbst und diffamierte die Medien.

Eine Analyse seines Twitter-Verhaltens zeigt: Es war wohl eine durchschnittliche Nacht mit rund vier Stunden Schlaf – vorausgesetzt, Trump schrieb die Tweets selbst. Die erste Nachricht wurde um 23.14 Uhr Ortszeit (Washington) verfasst. Die nächste folgte zwei Stunden später. Zwischen 1.49 und 6.21 Uhr herrschte dann Ruhe auf seinem Twitter-Konto.

15:07 Uhr Trump droht Welle von Untersuchungsausschüssen

Steuerunterlagen, Geschäftsbeziehungen zu Russland und Interessenkonflikte: Nachdem die US-Demokraten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus eroberten, dürfte sich die Parlamentskammer schnell mit strittigen Aspekten der Präsidentschaft von Donald Trump befassen.

Denn mit der Mehrheit in der Kammer übernehmen die Demokraten auch den Vorsitz einzelner Ausschüsse. Zudem erhalten sie mehr Geld und Personal für Untersuchungen. Noch am Wahlabend kündigte die Fraktionschefin der Demokraten, Nancy Pelosi, an, den Präsidenten zu zügeln. Bei Haushaltsfragen hat das Repräsentantenhaus die Oberhand. Die Finanzierung der von Trump versprochenen Mauer an der Grenze zu Mexiko werden die Demokraten kaum genehmigen. (sda)

14:44 Uhr

Der USA-Kenner Erich Gysling analysiert die Midterm-Wahlen und wagt einen Blick in die Zukunft.

13:38 Uhr Das amerikanische Volk hat gewählt

Eine Übersicht zu den Kongresswahlen im Video:

13:30 Uhr SPD-Aussenminister Heiko Maas äussert sich zur Wahl

In Deutschland äussert sich SPD-Aussenminister Heiko Maas zu den Midterms. Auf die Politik des «America first» (Amerika an erster Stelle) könne es nur die Antwort «Europe united» (vereintes Europa) geben.

13:25 Uhr Toter Zuhälter siegt bei Wahl in Nevada

Skurrile Wahl: Bordell-Betreiber und TV-Star Dennis Hof hat sich bei den Regionalwahlen in Nevada mit 63 Prozent der Stimmen gegen eine Demokratin durchgesetzt, obwohl er am 16. Oktober im Alter von 72 Jahren verstorben war. Die Namen der Kandidaten bleiben in den USA in solchen Fällen jedoch auf der Wahlliste, wenn die Partei keine andere Person nominiert. Hof stand immer wieder in der Kritik, es wurden ihm Betrug und sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Sein Sitz wird jetzt voraussichtlich an einen anderen Republikaner gehen. (Watson)

Der gewählte Dennis Hof, als er noch lebte, in Nevada. (Bild: Lisa J. Tolda/The Reno Gazette-Journal via AP, File)

Der gewählte Dennis Hof, als er noch lebte, in Nevada. (Bild: Lisa J. Tolda/The Reno Gazette-Journal via AP, File)

12:47 Uhr Trump gibt sich positiv

Trump meldet sich nochmals via Twitter zu den Zwischenwahlen. Er habe schon viele Gratulationen von (befreundeten) Ländern erhalten. Jetzt könne man zurück an die Arbeit. Dass er nun mit einer demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus umgehen muss, erwähnt er hingegen nicht.

12:00 Uhr Die Reaktionen der Stars

Filmemacher Michael Moore, ein scharfer Gegner von US-Präsident Donald Trump, twitterte: «SIEG! Wir haben das (Repräsentanten)-Haus übernommen, mit 35 bis 40 neuen demokratischen Abgeordneten, die Mehrheit Frauen!» In einem weiteren Tweet schrieb er: «Die Mehrheit der Amerikaner hat Trump zurückgewiesen und all das, wofür er steht!»

Schauspieler der Filmserie «Herr der Ringe», Elijah Wood, gratulierte der demokratischen Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez auf Twitter zu ihrem Wahlsieg in New York. Die 29-Jährige war als bislang jüngste Frau in den US-Kongress gewählt worden. Wood zeigte sich zugleich enttäuscht darüber, dass es Andrew Gillum nicht gelang, Gouverneur von Florida zu werden.

Moderator Stephen Colbert sagte in seiner «Late Show» über die Mehrheit der US-Demokraten im Repräsentantenhaus: «Sie können nun Untersuchungen über den Präsidenten eröffnen, und wir können endlich herausfinden, ob Donald Trump jemals etwas Unethisches getan hat.»

Zahlreiche Hollywood-Stars und prominente Musiker hatten zum Wahltag in den USA Fans aufgerufen, ihre Stimme abzugeben - die Ergebnisse kommentierten in den ersten Stunden nach Schliessung der Wahllokale allerdings erst wenige. (sda)

11:02 Uhr Wahlbeteiligung ist hoch

Die Kampagnen der Demokraten wie auch der Republikaner scheinen gefruchtet zu haben: Es zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung von 47,3 Prozent bei den diesjährigen Midterms ab. Gar der Vorgänger Trumps, Barack Obama, forderte die US-Amerikaner dazu auf, wählen zu gehen. Die Wahlbeteiligung, bei den Midterms traditionell geringer als bei den Präsidentschaftswahlen, lag höher als vor vier Jahren.

10:30 Uhr Erfolg für Rechtsextremen in Iowa

Der 70-jährige Arthur Jones hatte sich die republikanische Kandidatur im März gesichert, weil die Partei sich nicht die Mühe gemacht hatte, in dem traditionell demokratisch dominierten Wahlkreis in einem Vorort von Chicago einen anderen Kandidaten aufzustellen.

Der Parteivorstand bemühte sich danach um grösstmögliche Distanz zu seinem Kongressanwärter: «Arthur Jones ist kein wirklicher Republikaner - er ist ein Nazi», hiess es in einem Statement.

«Arthur Jones ist kein wirklicher Republikaner - er ist ein Nazi»


Parteivorstand der Republikaner über Arthur Jones

Steve King gewinnt das Rennen im Bundesstaat Iowa und zieht nun in den US-Kongress ein. (Bild: AP/Bryon Houlgrave, Des Moines, 1. November 2018)

Steve King gewinnt das Rennen im Bundesstaat Iowa und zieht nun in den US-Kongress ein. (Bild: AP/Bryon Houlgrave, Des Moines, 1. November 2018)

Ein anderer rechtsextremer Politiker, der republikanische Kongressabgeordnete Steve King, gewann hingegen sein Rennen im Bundesstaat Iowa. King war in jüngster Zeit wegen seiner Unterstützung der Idee eine weissen Nationalismus sowie Verbindungen zu ausländischen Extremisten verstärkt in die Kritik geraten.

In dem normalerweise eindeutig konservativen Wahlkreis konnte er sich nur knapp gegen seinen demokratischen Gegenkandidaten durchsetzen. King tritt somit seine neunte Amtszeit im US-Kongress an. (sda)

10:25 Uhr Schweizer Börse reagiert auf US-Wahlen

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Damit reagiert er freundlich auf die US-Kongresswahlen

10:03 Uhr Diese Wahl wird in die Geschichte eingehen

In diesem Jahr kandidierten mehr Frauen denn je für einen Sitz im Kongress. Die definitiven Resultate liegen zwar noch nicht vor, dennoch ist bereits klar, dass in der nächsten Legislatur der Frauenanteil im Kongress eine neue Rekordmarke erreichen wird.

Nach den Kongresswahlen in den USA werden im Repräsentantenhaus Prognosen zufolge so viele Frauen sitzen wie noch nie. Nach der Berechnung des Senders CNN vom Mittwoch ziehen 96 Frauen in die Kammer des US-Parlaments ein.

65 Amtsinhaberinnen konnten ihre Sitze verteidigen, 31 Kandidatinnen wurden neu gewählt. Der bisherige Frauen-Rekord im Repräsentantenhaus lag laut Forschungsdienst des US-Kongresses bei 85 in den Jahren 2015 bis 2017. (sda)

Im ganzen Kongress sassen laut «Washington Post» bis anhin 107 Frauen. Auch dieser Rekord wird fallen. Im Senat sind derzeit
12 Frauen gewählt. Ausserdem haben 9 einen Gouverneurs-Posten auf sicher.

Die Demokratin Jacky Rosen schaffte in Nevada die Wahl in den Senat. (Bild: EPA/John Gurinski, Las Vegas, 2018)

Die Demokratin Jacky Rosen schaffte in Nevada die Wahl in den Senat. (Bild: EPA/John Gurinski, Las Vegas, 2018)

Zahlreiche Vertreter von Minderheiten werden in den Kongress oder in ein Gouverneursamt einziehen. Hier die Ausführungen dazu:

09:43 Uhr Trump zitiert Lobrede auf sich selbst

In zwei Tweets feiert sich der US-Präsident selbst – mit fremden Worten. Er zitiert den konservativen Autor und Kolumnisten Ben Stein. Demnach strahle Trump Magie aus und sei ein «erstaunlicher Stimmensammler und Wahlkämpfer».

09:28 Uhr Dieser Mann wird jetzt Trumps härtester Gegner

Bereits im Vorfeld hat Schiff deutlich gemacht, dass er alles daran setzen will, damit das Parlament seiner Aufsichtspflicht über die Regierung nachkommt. Das bedeutet konkret, dass er wissen will, was sich beim ominösen Meeting im Trump Tower am 9. Juni 2016 abgespielt hat. Ebenfalls hat er angekündigt, dass er untersuchen will, ob die Trump Organisation russisches Geld gewaschen hat.

09:24 Uhr Die Frontseiten der grossen US-Zeitungen vom Mittwoch
09:03 Uhr Symbolträchtiger Sieg für Demokraten in Wisconsin

Im Eng umkämpften Gouverneursrennen in Wisconsin hat sich gemäss US-Medien der Demokrat Tony Evers den Amtsinhaber Scott Walker besiegt. Der seit 2011 amtierende Walker hatte sich mit seiner betont gewerkschaftsfeindlichen Haltung zu einem Feindbild der Demokraten gemacht. Ein Versuch der Demokraten, ihn im Jahr 2012 durch einen sogenannten« Recall» aus dem Amt zu entfernen, war gescheitert. Walker war 2016 einer der republikanischen Anwärter auf die Präsidentschaft, der gegen Donald Trump scheiterte. (Watson)

08:25 Uhr Verluste für US-Präsidenten sind bei Halbzeitwahlen die Regel

In der Geschichte der USA hat es sich als Ausnahme erwiesen, dass die Partei, die den Präsidenten stellt, bei «Midterm Elections» ihren Mandatsstand halten, geschweige denn Sitze dazugewinnen kann. Seit dem amerikanischen Bürgerkrieg ist dieses Kunststück nur unter drei Präsidenten gelungen: Franklin D. Roosevelt 1934, Bill Clinton 1998 und George W. Bush 2002. Bei allen dreien spielten allerdings besondere Umstände eine Rolle. (Mark Walther)

Schaffte 2002 eine von nur drei Ausnahmen: George W. Bush. (rechts) (Bild: Keystone/Mitchell Pe Masilun, Little Rock, 17.07.2018)

Schaffte 2002 eine von nur drei Ausnahmen: George W. Bush. (rechts) (Bild: Keystone/Mitchell Pe Masilun, Little Rock, 17.07.2018)

07:44 Uhr Donald Trump äussert sich

Donald Trump feiert die Wahl in einer ersten Reaktion als «gewaltigen Erfolg» für seine Partei:

07:43 Uhr Der Senat den Republikanern, das Repräsentantenhaus den Demokraten
Grafik: NZZ

Grafik: NZZ

07:39 Uhr Was bisher geschehen ist – der Überblick im Video

Die Republikaner verteidigen die Mehrheit im Senat, verlieren aber das Repräsentantenhaus.

07:33 Uhr Keith Ellison gewählt

Mit 49 Prozent der Stimmen ist der Demokrat Keith Ellison zum neuen Justizminister von Minnesota gewählt worden. Warum das wichtig ist? Weil es sich bei Ellison um den Vizepräsidenten der nationalen Demokratischen Partei (Democratic National Committee) handelt. Und weil Ellison - der bisher im Repräsentantenhaus in Washington politisiert hat - sich im Wahlkampf gegen Anschuldigungen wehren musste, er habe seine Ex-Freundin missbraucht.

Während der heftig geführten Auseinandersetzung um die Nomination von Richter Brett Kavanaugh wurde Ellison deshalb immer wieder von Republikanern als Beispiel für die demokratische Scheinheiligkeit genannt. Die Demokraten in Minnesota untersuchten die Vorwürfe gegen Ellison, fanden aber keine Beweise. Ellison stritt die Anschuldigungen ab, räumte aber ein, dass die Beziehung mit seiner Ex-Freundin stürmisch gewesen sei. (Renzo Ruf)

07:19 Uhr Kann es sein, dass Scott Walker erneut gewinnt?

Kein Gouverneur hat sich in den vergangen acht Jahren derart häufig zur Wahl gestellt/stellen müssen wie Scott Walker in Wisconsin. 2010 wurde er erstmals zum Regierungschef gewählt. 2012 musste er sich einem Abwahlverfahren stellen - das er gewann. 2014 wurde er wiedergewählt. Und 2018? Derzeit führt er mit 200 Stimmen, bei einem Total von 2,4 Millionen abgegeben Stimmen. Es wird weitergezählt.

Etwas nachdenklich muss es Walker stimmen, dass er im Bezirk Kenosha ganz im Süden weniger Stimmen als sein demokratischer Gegner Tony Evers machte. Denn in Kenosha baut der Technologiekonzern Foxconn derzeit eine Fabrik, in der künftig 13000 Angestellte Bildschirme herstellen sollen. Oder vielleicht ist dies der Grund für das schlechte Abschneiden? Denn Walker sicherte dem Foxconn-Konzern Subventionen von Sage und Schreibe 3 Milliarden Dollar zu. (Renzo Ruf)

Noch ist unklar, ob er in seinem Amt bestätigt wird. (Bild: EPA/Tannen Maury, Waukesha, Wisconsin, 5. November 2018)

Noch ist unklar, ob er in seinem Amt bestätigt wird. (Bild: EPA/Tannen Maury, Waukesha, Wisconsin, 5. November 2018)

07:07 Uhr Je älter die Wähler, umso eher Republikaner

Die jüngeren Wähler stimmten mehrheitlich für die Demokraten. Je älter, umso höher der Wähleranteil für die Republikaner. Interessante Grafik aus dem «Wall Street Journal» (Patrik Müller):

Grafik: Wall Street Journal

Grafik: Wall Street Journal

06:44 Uhr Unter Anklage? Kein Problem

Was haben Chris Collins aus New York und Duncan Hunter aus Kalifornien gemeinsam? Richtig: Sie sind beide republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus. Sie stehen unter Anklage des nationalen Justizministeriums, aufgrund von Dutzenden von Verstössen gegen Strafgesetze. Und sie wurden wiedergewählt. Collins gewann in seinem Bezirk zwischen Buffalo und Rochester gegen 49 Prozent der Stimmen, Hunter mit 54 Prozent. Traurig ist dies auch, weil Hunter seinen Kontrahenten - einen ehemaligen Angestellten der Bundesregierung - als islamistischen Terroristen bezeichnete. (Renzo Ruf)

06:32 Uhr Wie weiter bei den Republikanern?

Bisher stand Paul Ryan aus Wisconsin an der Spitze der republikanischen Mehrheitsfraktion im Repräsentantenhaus. Er wird Ende Jahr zurücktreten. Wer ersetzt ihn? Gute Frage. Kevin McCarthy aus Kalifornien ist offiziell die Nummer zwei der Fraktion und er wurde in seinem Wahlbezirk klar wiedergewählt. Er hat seine Ambitionen bereits deponiert, auch wenn die Fraktion nun nicht mehr die Mehrheit stellt. Interessant wird nun sein, ob der rechte Flügel in seiner Fraktion ihn unterstützen wird - oder ob Steve Scalise aus Louisiana, die Nummer drei der Fraktion, oder Jim Jordan aus Ohio, ihn herausfordern werden. (Renzo Ruf)

06:22 Uhr Die USA sind mehrheitlich im Trump-Rot eingefärbt

Die Grafik der "New York Times" zeigt: Die Republikaner (rot) dominieren flächenmässig auch bei den Zwischenwahlen, ähnlich wie bei der Präsidentschaftswahl 2016. Doch weil an den Küsten auf kleiner Fläche mehr Einwohner leben, holten die Demokraten (blau) insgesamt mehr Stimmen. Das war auch 2016 so: Hillary Clinton holte mehr Stimmen als Donald Trump (48 zu 46 Prozent). (Patrik Müller)

Rot: Republikaner, Blau: Demokraten (Bild: New York Times)

Rot: Republikaner, Blau: Demokraten (Bild: New York Times)

06:18 Uhr Warten Sie auch auf die Resultate aus Nevada?

Während nun die Sieger jubeln, und die Verlierer krampfhaft versuchen, ihren Anhängern Optimismus einzuhauchen, wird in einigen Staaten im Westen immer noch gewählt. Angeblich war der Andrang in Nevada derart gross, dass die Menschen vor den Wahllokalen immer noch Schlange stehen. Und weil die Wahlbehörde den Ausgang der Wahl nicht beeinflussen will, werden vorerst keine Teil-Resultate publiziert.

Das ist ... ungewöhnlich - schliesslich schlossen die Wahllokale offiziell bereits vor zwei Stunden. In Nevada steht unter anderem ein umkämpfter Senatssitz auf dem Spiel und der Gouverneursposten. (Renzo Ruf)

06:07 Uhr Trump gratuliert Pelosi

Drew Hammill ist der stellvertretende Stabschef von Nancy Pelosi, die künftig wieder den Titel Madam Speaker tragen wird.

05:44 Uhr Oder reitet Donald Trump auf einer Welle?

Und natürlich beginnt nun auch die Debatte darüber, ob das Resultat der Wahl einer Niederlage für Präsident Donald Trump gleichkommt. Man kann sagen: Ja, klar. Wenn Demokraten sogar in Wahlkreisen in Texas, Oklahoma, Kansas und Iowa zahlreiche Mandate gewinnen, dann muss man dafür das Aushängeschild der Republikaner verantwortlich machen. Andererseits: Wo Trump in der letzten Woche um Stimmen warb, schnitt seine Partei recht gut ab. So gewannen die Republikaner (gemäss Zwischenresultaten) die Senatsrennen in Texas, Indiana, Missouri und Florida. (Hinzu kam ein Sieg in North Dakota - in diesem Staat hatte Trump zuletzt im September Wahlkampf betrieben.) Auch gewann ein Klon des Präsidenten das prestigeträchtige Duell um den Gouverneursposten in Florida. Und Ohio wird auch künftig von einem Republikaner regiert. Wiegen diese Siege die Niederlage im Repräsentantenhaus auf? Trump sagt Ja. (Renzo Ruf)

05:28 Uhr 77-Jährige als Heldin

Texas gilt als tief rot: Seit über 50 Jahren fiel der Bundesstaat nicht mehr an einen demokratischen Präsidentschaftskandidaten. Bei den Midterms lag jedoch eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Der demokratische Beto O'Rourke forderte Amtsinhaber Ted Cruz heraus und liebäugele mit einem Sieg.

Die Mobilisierung schien jedenfalls zu funktionieren. Der Fernsehsender MSNBC filmte in El Paso eine 77-Jährige, die sich trotz Rollstuhl und Sauerstoffflasche zum Wahllokal wagte. Ausgerüstet mit einem Beto O'Rourke T-Shirt. Auf die Frage des Reporters, weshalb sie den Demokraten unterstütze, wurde sie emotional und meinte: «Weil er all das repräsentiert, was Trump nicht ist.» Damit eroberte sie die Herzen der Demokraten im Sturm. (Jürg Krebs)

05:09 Uhr Reitet Nancy Pelosi auf einer Welle?

Eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus bedeutet: Nancy Pelosi wird wieder Vorsitzende (Speakerin) in der grossen Parlamentskammer. Sie hatte diesen Posten bereits einmal, von 2007 bis 2011 inne. Die Demokraten werden zwischen 230 bis 240 Sitze haben, was einem Plus von gegen 35 Sitze gleichkommt. Ist es bereits zu früh darüber zu diskutieren, ob das nun eine "blaue Welle" ist oder nicht? Ich persönlich fand den Begriff (und das Gegenargument der Republikaner, dass die Wahl vielmehr eine "rote Mauer" symbolisieren werde) immer ein wenig lächerlich. Aber ein Blick auf die historische Statistik zeigt, dass sich Präsident Donald Trump damit brüsten kann, die Verluste für seine Partei in Grenzen gehalten zu haben. Ronald Reagan verlor 1982 26 Sitze. George Bush büsste 1990 acht Sitze ein. Clinton verlor 1994 54 Sitze. George W. Bush gewann 2002 acht Sitze, im Nachgang zu 9/11. Und Obama schliesslich verlor 2010 rekordverdächtige 63 Sitze. Trump schlug sich also besser als die Demokraten Obama und Clinton in ihrer jeweils ersten Zwischenwahl, aber wohl schlechter als die Republikaner Reagan, Bush senior und Bush junior. Share (Renzo Ruf)

04:58 Uhr Erster homosexueller Gouverneur

Jared Polis hat am Dienstag Medienberichten zufolge die Wahl zum Gouverneur von Colorado gewonnen. Wie unter anderem der Fernsehsender CNN berichtete, wird der Politiker der Demokratischen Partei damit der erste bekennende homosexuelle Regierungschef eines Bundesstaats in der Geschichte der USA werden. Polis folgt dem populären Parteikollegen John Hickenlooper im Gouverneurssitz in Denver, der nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren konnte. Er besiegte seinen republikanischen Herausforderer Walker Stapleton. (sda)

04:47 Uhr So ändern sich die Staaten

Die Stimmen in meinem Heimatstaat sind nun fast ausgezählt, und in Virginia sind die Demokraten die grossen Gewinner. Sie erobern voraussichtlich drei Sitze mehr und stellen künftig sieben der elf Mandate, die Virginia im Repräsentantenhaus zustehen. Damit ist Virginia nun nicht mehr ein «Swing State», sondern ein «Blue State», eine Hochburg der Demokraten. Damit schliesst sich ein Transformationsprozess ab, vor gut einer Dekade begann - nachdem die Republikaner bei der Wahl 2006 acht der elf Sitze gewonnen hatten. Den Demokraten gelang es, die Vorherrschaft der Republikaner mit pragmatischen Kandidaten zu durchbrechen. So luchste in der Agglomeration von Richmond eine ehemalige CIA-Agentin dem amtierenden Republikaner sein Mandat ab. In Norfolk gewann (knapp) Elaine Luria, die jahrelang im Dienste der Marine (Navy) war. Vielleicht ist dies ein Erfolgsrezept für die nationalen Demokraten? (Patrick Müller)

04:45 Uhr Republikaner bauen im Senat ihre Mehrheit aus

An der US-Ostküste ist es jetzt 22.45 Uhr (Schweiz 4.45 Uhr) und wenn man sich durch die Trump-kritischen Medien klickt wie "New York Times" und CNN schaut, so wird klar: Der ganz grosse Triumph für die Demokraten wird das nicht. Die "blaue Welle" bleibt aus. Der Demokraten-Sieg im Repräsentantenhaus wurde von den Umfragen vorausgesagt, fällt aber nicht triumphal aus. Und im Senat bauen die Republikaner ihre Mehrheit aus - genau darauf hatte Trumps Schluss-Kampagne gezielt. Auch das sagten die Umfrageinstitute voraus, die vor zwei Jahren bei den Präsidentschaftswahlen massiv gescholten wurden, weil sie einen Sieg von Hillary Clinton prophezeit hatten. (Patrik Müller)

04:43 Uhr Zum ersten Mal muslimische Frauen

Erstmals sind muslimische Frauen in den US-Kongress gewählt worden: Rashida Tlaib (42) aus dem Bundesstaat Michigan und Ilhan Omar (36) aus Minnesota ziehen beide für die Demokraten in das Repräsentantenhaus ein. Das meldeten der US-Sender CNN, die Nachrichtenseite Buzzfeed und der lokale Sender MPR News aus Minnesota am Dienstagabend (Ortszeit). (sda)

04:34 Uhr Republikaner behalten Mehrheit im Senat

Bei den Kongresswahlen in den USA behalten die Republikaner von Präsident Donald Trump ihre Mehrheit im Senat. Das meldeten die US-Sender CNN, ABC und Fox News am Dienstagabend (Ortszeit) auf Grundlage von ersten Ergebnissen und Hochrechnungen übereinstimmend. (sda)

04:32 Uhr Republikaner legen im Senat zu - Demokraten-Held verliert

Anders als im Repräsentantenhaus, wo jetzt auch CNN eine Mehrheit für die Demokraten prophezeit, schneiden die Republikaner im Senat bislang gut ab. Dort hat die bisherige Senatorin Heidi Heidkamp ihren Sitz an einen Republikaner verloren. Und in Texas hofften die Demokraten auf die Sensation: Doch ihr Held Beto O' Rourke scheint nun gegen den republikanischen Amtsinhaber Ted Cruz zu verlieren, auch wenn CNN noch keine definitive Aussage macht (zurzeit 51,1 Prozent für Ted Cruz). (Patrick Müller)

Shootingstar Beto O'Rourke. (KEY)

Shootingstar Beto O'Rourke. (KEY)

03:25 Uhr Transsexuelle Kandidatin chancenlos

Vermont im Nordosten der USA gilt als progressiv; so wird der Staat im Senat in Washington durch den selbsternannten Sozialisten Bernie Sanders vertreten. Allzu experimentierfreudig ist aber auch Vermont nicht. Die erste transsexuelle Gouverneurskandidatin Christine Hallquist, die für die Demokraten antrat, gewann gemäss vorläufigen Resultaten weniger als 40 Prozent der Stimmen gegen den republikanischen Amtsinhaber Phil Scott. Bernie Sanders wurde übrigens wiedergewählt, mit fast 66 Prozent der Stimmen - wird er sich nun in zwei Jahren erneut fürs Weisse Haus bewerben? (Renzo Ruf)

03:22 Uhr Senat: Vorteil Republikaner

Meine nächste Prognose betrifft den Senat, die kleine Parlamentskammer. Derzeit stellen die Republikaner 51 der 100 Senatoren. Und alles sieht danach aus, als ob die Mehrheitspartei ihre Mehrheit verteidigen kann. Soeben wurde bekannt, dass Joe Donnelly aus Indiana es nicht geschafft hat, wiedergewählt zu werden. Donnelly ist ein Demokrat aus einem konservativen Staat. (Vizepräsident Mike Pence stammt aus Indiana.) Sollte auch Amtsinhaber Bill Nelson in Florida verlieren, dann würden die Demokraten selbst nach einem Sieg von Beto O'Rourke in Texas im Senat nicht das Sagen haben.

Genau: Richtig gelesen, O'Rourke liegt nach Auszählung von 58 Prozent der Wahllokale (noch fehlen zum Beispiel die Stimmen aus dem progressiven Grossraum Houston) vorn. Ist das der einzige Überraschungserfolg der Demokraten am heutigen Abend? (Renzo Ruf)

03:18 Uhr Obama ruft zum Wählen auf

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat die Amerikaner zur Abstimmung bei den Kongresswahlen aufgerufen. «Heute sind Sie an der Reihe, ihre Stimme zu erheben, um den Kurs des Landes zum Besseren zu ändern», schrieb der demokratische Ex-Präsident am Dienstag auf Twitter. «Gehen Sie raus und wählen Sie.» (sda)

03:09 Uhr Repräsentantenhaus: Vorteil Demokraten

Ausgerechnet der (tendenziell konservative) Nachrichtensender Fox News Channel lehnt sich aus dem Fenster heraus und prognostiziert als erstes Massenmedium eine Machtübernahme der Demokraten im Repräsentantenhaus. Bisher sieht es danach aus, als ob die Demokraten in Virginia zwei Sitze von den Republikanern gewinnen werden (Wahlbezirke, die in den Vorstädten verankert sind) und in Florida einen. (Renzo Ruf)

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