Uri und Schwyz spenden Geld aus Lotteriefonds für Indonesien

Bei ihrer Sammelaktion für die Opfer des Erdbebens und Tsunamis auf der indonesischen Insel Sulawesi konnte die Glückskette am Freitag auch auf Unterstützung zweier Zentralschweizer Kantone setzten. Schwyz und Uri haben insgesamt 30'000 Franken versprochen.

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Bewohner retten ihre Habseligkeiten aus den Trümmern. (Bild: Ulet Ifansasti/Getty (Palu, 5. Oktober 2018))

Bewohner retten ihre Habseligkeiten aus den Trümmern. (Bild: Ulet Ifansasti/Getty (Palu, 5. Oktober 2018))

(sda) Der Kanton Schwyz sicherte der Glückskette am nationalen Sammeltag 20'000 Franken zu. Diese Mittel würden dem Lotteriefonds entnommen, teilte die Regierung mit. Man drücke mit dem Beitrag die Solidarität mit den Erdbebenopfern in Indonesien aus.

Auch der Urner Regierungsrat griff laut einer Mitteilung für die Hilfe in den Lotteriefonds. Der Regierungsrat habe der Glückskette einen Beitrag von 10'000 Franken zugesprochen.

Die nationale Sammelaktion der Glückskette startete am Freitag und damit eine Woche nach der Naturkatastrophe, bei der über 1500 Menschen ums Leben kamen. Mit den gesammelten Geldern will die Glückskette in erster Linie Projekte der Partnerhilfswerke ADRA, Caritas Schweiz, Heks, Solidar Suisse und des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) unterstützen.