Unterstützung für Rückkehrer

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Migration Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel hat Verhandlungen über eine stärkere deutsche Unterstützung der freiwilligen Rückkehr von Flüchtlingen nach Tunesien angekündigt. Denkbar seien Bildungsangebote und eine finanzielle Unterstützung von Unternehmensgründungen von Tunesien-Rückkehrern, sagte Merkel gestern nach einem Treffen mit Regierungschef Youssef Chahed in Berlin.

Sie betonte, aus Tunesien komme nur rund ein Prozent der derzeit in Italien ankommenden Flüchtlinge. Hauptherkunftsland sei nach wie vor Libyen. In Deutschland gebe es etwa 1500 ausreisepflichtige Tunesier. Im Anschluss an das Treffen wollte Merkel gemeinsam mit Chahed den Ort des islamistischen Terroranschlags vom 19. Dezember auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin besuchen. Der aus Tunesien stammende Attentäter Anis Amri hatte insgesamt 12 Menschen getötet und etwa 50 zum Teil schwer verletzt. (sda)