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UNO bestätigt Rettungseinsatz

Ost-Ghuta Das Büro des UNO-Sonderbeauftragten für Syrien in Genf hat einen humanitären Einsatz zur Rettung von Zivilisten aus der Rebellenhochburg Ost-Ghuta bestätigt. «Wir können aus Sicherheitsgründen keine Einzelheiten nennen», sagte Michael Contet, Kabinettschef des Sonderbeauftragten Staffan de Mistura, gestern in Genf. «Sobald unsere Mitarbeiter wieder sicher auf ihre Posten zurückgekehrt sind, können wir Bericht erstatten.» Die Menschheit versage in Syrien, sagte die Vizechefin des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte, Kate Gilmore, nachdem sie den UNO-Menschenrechtsrat in Genf über die Lage unterrichtet hatte.

Allein in Ost-Ghuta lebten 125000 Kinder seit Jahren unter Belagerung, würden permanent bombardiert und seien schwer traumatisiert. Eigentlich müsse man ihnen in die Augen schauen und erklären, warum diejenigen, die die Gewalt beenden könnten, trotzdem weitermachen. «Die Zeit der Hoffnung ist vorüber», sagte Gilmore. Niemand werde aber ungestraft davonkommen. «Wir schauen nicht tatenlos zu.» Verantwortliche für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit würden identifiziert und Beweise gesammelt und ein Tribunal werde sie zur Rechenschaft ziehen. Nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks Unicef war 2017 das schlimmste Jahr für Kinder in Syrien. Mindestens 910 seien umgekommen, nach 652 im Jahr davor. (sda)

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