Über 40 Personen in Irak getötet

Anschläge Vor der lange erwarteten Offensive auf die IS-Hochburg Mossul in Irak haben Selbstmordattentäter mehr als 40 Menschen in der Hauptstadt Bagdad mit in den Tod gerissen.

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Anschläge Vor der lange erwarteten Offensive auf die IS-Hochburg Mossul in Irak haben Selbstmordattentäter mehr als 40 Menschen in der Hauptstadt Bagdad mit in den Tod gerissen. Die Anschläge am Samstag und Sonntag, zu denen sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte, trafen zwei Trauergesellschaften in vor allem von Schiiten bewohnten Vierteln. Alleine beim Angriff auf eine Trauerfeier am Samstag starben 40 Menschen. Ein weiterer Selbstmordattentäter sprengte sich am Sonntag nahe eines Trauermarsches in die Luft und tötete mindestens zwei Personen.

Die Detonation ereignete sich in einem Stadtteil, in dem auch einige Regierungsbüros untergebracht sind. Zudem wurden bei beiden Taten zusammen über 60 Menschen verletzt, wie Mitarbeiter der Sicherheitsdienste berichteten. Die Trauerfeiern fanden im Rahmen des Ashura-Festes statt. Mit diesem erinnern die Schiiten an den Tod ihres Märtyrers Hussein in der Schlacht von Kerbela im heutigen Irak im Jahr 680. (dpa)