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Türkische Armee bombardiert syrische Einheiten

Afrin Nach der Entsendung syrischer Regierungskräfte in die von Kurden kontrollierte Region Afrin im Norden des Landes hat die Türkei das Gebiet nach syrischen Regierungsangaben bombardiert. Im regierungsnahen TV-Sender Al-Mayadeen war eine Explosion zu sehen. Es habe sich um einen türkischen Angriff gehandelt, meldete der Sender.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu der Türkei meldete Artilleriebeschuss in der Region. Warnschüsse seien auf mit dem syrischen Regime verbundene «terroristische Gruppen» abgefeuert worden, hiess es. Diese hätten versucht, in die Stadt Afrin zu gelangen, hätten sich aber aufgrund des Beschusses zurückgezogen. Kurz zuvor waren erste syrische Regierungskräfte in Afrin eingerückt, wie die Kurdenmiliz YPG bestätigte. Sie sollten sich an der Verteidigung der Einheit Syriens und der Grenzen des Landes beteiligen. Die Kurden wollen so einen Angriff der Türkei stoppen.

100 tote Zivilisten nach Angriffen

Derweil zeigt sich, dass bei den heftigen Angriffen auf das syrische Rebellengebiet Ost-Ghuta vom Montag mindestens 100 Zivilisten getötet wurden. Dabei handle es sich um die höchste Opferzahl an einem Tag seit drei Jahren, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Unter den Toten seien mehr als 20 Kinder und 15 Frauen, schreibt die Organisation. Flugzeuge und Helikopter hätten ­Dutzende Angriffe auf Ost-Ghuta ­geflogen. Das Gebiet sei zudem mit Artillerie beschossen worden.

Die Region Ost-Ghuta gehört in dem Bürgerkriegsland zu den letzten Gebieten, die noch unter Kontrolle von Rebellen stehen. Helfer berichten von einer dramatischen humanitären Lage. Unicef veröffentlichte indes eine weitgehend leere Mitteilung. Am Ende heisst es dann in einer Fussnote: «Wir geben diese leere Mitteilung heraus. Wir haben nicht länger die Worte, um das Leiden der Kinder und unsere Empörung zu beschreiben.» (sda)

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