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Türkei setzt Offensive fort

Syrien Allen Aufrufen zur Zurückhaltung zum Trotz hat die Türkei ihre Offensive gegen die syrischen Kurden in Afrin fortgesetzt. Die türkische Armee lieferte sich gestern weiter heftige Gefechte mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG).

Ankara drohte mit der Ausweitung des Einsatzes auf weitere kurdisch kontrollierte Gebiete. Zugleich appellierte der türkische Aussenminister Mevlüt Cavus­oglu an die USA, auf die mit ihr ­verbündete kurdische Miliz YPG einzuwirken. Gefechte mit syrischen, russischen und US-Solda­ten sollen vermieden werden, sagte Cavusoglu weiter. Die türkische Regierung werde allerdings alles tun, was für ihre Sicherheit notwendig sei.

Die Verwaltung in den von Kurden kontrollierten Gebieten Syriens rief unterdessen die Generalmobilmachung aus. Freiwillige, die in Afrin kämpfen wollten, würden mit Waffen ausgestattet, hiess es im Appell. Die syrischen Kurden haben seit dem Beginn des Bürgerkriegs drei autonome Bezirke geschaffen, darunter Afrin im Nordwesten Syriens an der Grenze zur Türkei. Der türkische Angriff auf Afrin richtet sich gegen die Kurdenmiliz YPG und die von ihr dominierten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF), die von den USA unterstützt werden. Ankara sieht die YPG als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und bezeichnet die Miliz als Terrororganisation. (sda)

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