Tsvangirai verhört

Simbabwe Der simbabwische Oppositionsführer Morgan Tsvangirai ist am Mittwoch während eines Wahlkampfauftrittes festgenommen worden. Nach einem langen Verhör sei er wieder freigelassen worden, sagte der Politiker der Nachrichtengentur AFP.

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Simbabwe

Der simbabwische Oppositionsführer Morgan Tsvangirai ist am Mittwoch während eines Wahlkampfauftrittes festgenommen worden. Nach einem langen Verhör sei er wieder freigelassen worden, sagte der Politiker der Nachrichtengentur AFP. Drei Wochen vor der Stichwahl um das Präsidentenamt in Simbabwe waren neben Tsvangirai weitere ranghohe Vertreter seiner Bewegung für einen Demokratischen Wandel von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. (sda/afp/rtr)

Somalia

Schwerste Krise seit Jahren

Somalia durchlebt derzeit laut Einschätzung des Roten Kreuzes die schwerste Krise seit einem Jahrzehnt, und die Lage verschlechtere sich weiter. Bewaffnete Konflikte, weltweit steigende Preise für Nahrungsmittel und Treibstoff sowie eine seit über zwei Jahren andauernde schwere Dürre in der Mitte des Landes nannte der Leiter der Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, als Hauptfaktoren für die Krise. (ap)

PAkistan

Anschläge auf Musikläden

Islamische Extremisten haben im Nordwesten Pakistans mehrere Anschläge auf Musikgeschäfte verübt. In Peshawar zündeten sie eine Bombe und im Stammesgebiet Nord-Waziristan sprengten Aufständische etwa 20 Läden für Musikkassetten und Videofilme in die Luft. Die Extremisten verurteilen Musikgeschäfte als unislamisch. (dpa)

Burma

USA ziehen Marine ab

Die USA haben einen Abzug ihres Marineverbandes aus den Gewässern um Burma angekündigt, der nach dem verheerenden Zyklon humanitäre Hilfe leisten sollte. Die US-Marine habe der Militärregierung in den letzten drei Wochen 15mal angeboten, bei der Versorgung zu helfen, sagte Admiral Keating gestern. Man sei aber immer wieder abgewiesen worden. Im Zyklon-verwüsteten Irrawaddy-Delta in Burma haben Tausende Bauern mit der Aussaat für die nächste Reisernte begonnen. Die UNO-Agrarorganisation hat dafür Samen, Dünger, Pestizide und Geräte gestellt. (ap)

Bangladesh

Zehntausende verhaftet

Mindestens zehntausend Menschen sind innert einer Woche in grossangelegten Razzien in Bangladesh verhaftet worden. Diese «Sicherheitsaktion» werde einen Monat dauern, sagte Polizeichef Nur Mohammad. «Es ist Teil eines auf einen Monat angelegten landesweiten Schlages gegen Kriminalität», sagte er. Viele der Festgenommenen seien Schmuggler oder besässen illegal Waffen. Es gebe keine politische Motivation hinter den Razzien. Die beiden wichtigsten Parteien in Bangladesh, die Awami-Liga von Sheikh Hasina und die Bangladeshische Nationalistische Partei (BNP) von Khaleda Zia bezichtigten die Interimsregierung der «Unterdrückung». (afp)

Südkorea

Mais für Nordkorea

Südkorea will seinem notleidenden Nachbarland Nordkorea 45 000 Tonnen Mais zur Verfügung stellen. Das erklärte der südkoreanische Vereinigungsminister Kim Ha Joong. Man habe allerdings noch keine Antwort aus Nordkorea. Seit der Amtsübernahme der konservativen südkoreanischen Regierung hatten sich die Beziehungen zwischen beiden Staaten deutlich eingetrübt. (ap)

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