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Tsunami-Katastrophe in Indonesien: Opferzahl bereits auf 1200 gestiegen

Seit Tagen suchen Erbeben-Helfer nach Überlebenden nach den Tsunami. Nun wurde ein Mann aus den Trümmern gerettet. Die Zahl der Opfer ist inzwischen auf 1200 gestiegen. Nun organisiert die Glückskette in Zusammenarbeit mit der SRG einen Spendenaufruf.
Dieses Satellitenfoto zeigt eine zerrüttete Brücke in Palu. (Foto: DIGITALGLOBE HANDOUT/Keystone, Palu, 1. Oktober 2018)

Dieses Satellitenfoto zeigt eine zerrüttete Brücke in Palu. (Foto: DIGITALGLOBE HANDOUT/Keystone, Palu, 1. Oktober 2018)

Eine gute Nachricht inmitten eines Dramas: Drei Tage nach den Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi konnten Helfer in der Stadt Palu einen Mann aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses bergen. Der Überlebende wurde am Montagabend aus der Ruine eines Regierungsgebäudes gerettet. Dort sass er seit Freitagabend fest. Ein Video (siehe unten) zeigt die Rettung des Mannes.

Wie die nationale Katastrophenschutzbehörde am Dienstag in ihrer neuen Zwischenbilanz bekanntgab, liegt die Zahl der Opfer bisher bei 1200. Vermutlich dauert es jedoch noch Tage, bis das gesamte Ausmass der Katastrophe klar ist. Viele Opfer seien noch immer unter den Trümmern und dem Schlamm begraben. «Das Schlimmste ist, anderthalb Stunden durch den Schlamm zu waten und Leichen zu tragen», sagt eine Sprecherin des indonesischen Roten Kreuzes.

Besonders betroffen ist die 350 000-Einwohner-Stadt
Palu. Dort hat man inzwischen begonnen, Massengräber auszuheben.

«Das Schlimmste ist, anderthalb Stunden durch den Schlamm zu waten und Leichen zu tragen»

Sprecherin des indonesischen Roten Kreuzes

Solidaritätstag der Glückskette am 5. Oktober

Am kommenden Freitag (5. Oktober) veranstaltet die Glückskette gemeinsam mit der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) einen nationalen Solidaritätstag für die Opfer, heisst es in einer Mitteilung. In vier Sammelzentralen in Zürich, Genf, Lugano und Chur werden Freiwillige von 6 bis 23 Uhr telefonisch Spendenversprechen entgegennehmen. Mit den gesammelten Spenden werden sieben Hilfswerke unterstützt. Partner sind hierbei etwa das Schweizerische Rote Kreuz oder Solidar Suisse.

Nicht nur die Glückskette setzt sich mit Spendenaufrufen für die Bewohner in Not ein. Wir berichteten bereits gestern, dass die Humanitäre Hilfe des Bundes in die Region um die Stadt Palu geschickt wurde. Wie das Aussendepartement (EDA) mitteilt, gehören dem Team sieben Experten aus den Bereichen Medizin, Trinkwasser und Hygiene, Bau (Notunterkunft) sowie Sicherheit und Logistik an. (sda/pd/zgc)

Spenden können unter www.glueckskette.ch oder über das PK 10-15000-6 mit dem Vermerk «Tsunami Indonesien» getätigt werden. Die Gratis-Telefonnummer für Spendenankündigungen werden unter
0800 87 07 07 entgegengenommen. Einzahlungsscheine der Glückskette liegen in allen Poststellen auf.

Eine Bewohnerin der Insel Sulawesi spaziert am aschespeienden Vulkan Soputan vorbei. (Bild: EPA/UNGKE PEPOTOH)
Eine riesige Aschenwolke über dem Vulkan Soputan. (Bild: AP Photo/Yehezkiel Dondokambey)
Noch ordneten die Behörden keine Evakuationen an. (Bild: AP Photo/Yehezkiel Dondokambey)
Der Vulkan Soputan sprüht Asche bis zu vier Kilometer in die Luft. (AP Photo/Hetty Andih)
Der Vulkan Soputan liegt im Nordosten von Sulawesi, mehrere Hundert Kilometer vom Gebiet der Tsunami-Katastrophe entfernt. In den vergangenen Jahren war er immer wieder ausgebrochen. (Bild: EPA/BNPB / HANDOUT)
Eine Bewohnerin von Zentral-Sulawesi auf der Suche nach brauchbaren Materialien am Strand. Kasma floh bergaufwärts mit ihren zwei Kindern vor dem Tsunami, der ihr Haus zerstörte. (Bild: EPA/MAST IRHAM)
Das Meer umringt ein Gebäude in Talise, Palu (Bild: EPA/HOTLI SIMANJUNTAK/EPA-EFE)
Sa'adon Lawira hält die Katze seines Enkelsohns. Der Grossvater fand den leblosen Körper seines Enkels dank dem Miauen der Katze und den Trümmern seines Hauses in Palu. (Bild: AP Photo/Dita Alangkara)
Ein zerstörtes Spielzeug auf der Insel Sulawesi in Indonesien. (EPA/MAST IRHAM)
Helfer und Mitarbeiter des Militärs bringen Hilfsgüter an Land. (EPA/MADE NAGI)
Menschen stehen bei einer Tankstelle an, um Benzin zu erhalten. (EPA/MAST IRHAM)
Ein Schiff ist mit dem Tsunami an Land gestrandet. (AP Photo/Tatan Syuflana)
Ruine eines zerstörten Einkaufszentrums in Palu. (AP Photo/Tatan Syuflana)
Einwohner betrachten das Ausmass der Zerstörung in Palu. (AP Photo/Tatan Syuflana)
Überall liegen Trümmerteile und diverse Verkehrsmittel umher. (AP Photo/Tatan Syuflana)
Eine Drohnenaufnahme zeigt die zerstörte Moschee. (EPA/STR)
Überlebende werden medizinisch versorgt. (EPA/Mast Irham)
Rettungskräfte bergen eine Überlebende. (AP Photo/Arimacs Wilander)
Bergung eines Opfers aus den Trümmerteilen eines zerstörten Gebäudes. (AP Photo/Tatan Syuflana)
Gerangel um Treibstoff bei einem Tankwagen. (EPA/Must Irham)
Die Warteschlange für den benötigten Treibstoff ist lang. (EPA/Mast Irham)
Aus dem zerstörten Einkaufszentrum werden Güter abtransportiert. (EPA/Must Irham)
Übersicht der Zerstörung in Talise Beach, Palu. (EPA/Must Irham)
Ein Automobil im zerstörten Palu. (EPA/Mast Irham)
President Joko Widodo spricht mit der Bevölkerung von Palu. (Agus Suparto/Indonesian Presidential Office via AP)
25 Bilder

Erdbeben, Tsunami und Vulkanausbruch zerstören indonesische Insel Sulawesi

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