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«Trump hat nicht nur geredet»

Shitstorm auf Trump Jessica Leeds (74) hätte am liebsten ihren Fernseher zerstört. So sehr ärgerte sich die pensionierte Geschäftsfrau während der zweiten Präsidentschaftsdebatte über Donald Trump. Der hatte vor Millionen-Publikum verneint, je Frauen sexuell belästigt zu haben. Leeds platzte der Kragen.

Shitstorm auf Trump Jessica Leeds (74) hätte am liebsten ihren Fernseher zerstört. So sehr ärgerte sich die pensionierte Geschäftsfrau während der zweiten Präsidentschaftsdebatte über Donald Trump. Der hatte vor Millionen-Publikum verneint, je Frauen sexuell belästigt zu haben. Leeds platzte der Kragen.

In ihrer Wut meldete sie sich bei der «New York Times», um ihre Geschichte loszuwerden. Demnach habe sie vor 30 Jahren auf der Rückreise aus dem Mittleren Westen nach New York in der ersten Klasse neben Donald Trump gesessen. Nach dem Essen habe dieser die Armlehne hochgeklappt und angefangen, sie zu begrapschen. «Das war ein Schock» erinnert sich die Dame mit dem grauen Kurzhaarschnitt an den Übergriff des Nachbarn. «Er war wie eine Krake», erzählte Leeds einer Journalistin der «New York Times». Auf den Vorfall angesprochen, brüllte Trump die Journalistin an, Sie sei eine «widerliche Person». Er habe so etwas nie getan und werde das Blatt verklagen.

Weitere Frauen werfen Trump Übergriffe vor

Doch Leeds Klage blieb nicht die einzige. Insgesamt vier Frauen meldeten sich zu Wort, um Trumps Entschuldigung mit angeblich blossem «Gerede in der Umkleidekabine» zu entkräften: Trump habe nicht nur geredet, sondern auch gehandelt. Das hält ihm auch Rachel Crooks vor, die als Empfangsdame im Trump-Tower arbeitete. Der Milliardär hatte einen Zungenkuss erzwungen. Unabhängig davon berichtete die Assistentin des Star-Fotografen Ken Davidoff, Mindy McGillivray (36), Trump habe sie während eines Foto-Shootings 2003 an den Hintern gefasst. Auch Natasha Stoynoff, Reporterin des «People»-Magazins, erklärte, Trump habe sie in seiner Villa in Palm Beach gegen die Wand gedrückt und geküsst.

Neben diesen Übergriffen beschuldigt die frühere Miss Arizona Trump, während eines Schönheitswettbewerbs unangemeldet in die Umkleide gekommen zu sein. Der Vorwurf passt zu dem, womit Trump in der Show des Skandalmoderators Howard Stern 2005 geprahlt hatte. «Ich darf da reingehen, weil ich der Besitzer der Schönheitswettbewerbe bin.» (T.S.)

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