Transporteur humanitärer Hilfe

Die Strasse der Hoffnung für Ostkongo kann, wie alle anderen Hilfsprojekte, die das IKRK von Nairobi aus beliefert, nur dank der wichtigsten Aussenstelle des Logistikzentrums in Kenias Hauptstadt Nairobi funktionieren: Mombasa.

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Die Strasse der Hoffnung für Ostkongo kann, wie alle anderen Hilfsprojekte, die das IKRK von Nairobi aus beliefert, nur dank der wichtigsten Aussenstelle des Logistikzentrums in Kenias Hauptstadt Nairobi funktionieren: Mombasa.

Im Südosten des Landes stehen in dieser Hafenstadt weitere IKRK-Lagerhallen mit 1700 Quadratmetern Fläche. Nairobi und Mombasa bilden zusammen ein respektables «mittelständiges Logistik- und Transportunternehmen».

Ein sicherer Hafen

Mombasa gilt als einziger funktionierender und vor allem sicherer Hafen an der afrikanischen Küste des Indischen Ozeans zwischen Moçambique und Djibouti. Hier treffen Hilfsgüter für das IKRK aus aller Welt ein, werden zwischengelagert und mit Lastwagen oder mit der Bahn nach Nairobi weitertransportiert.

Erfahrener Logistikchef

Beat Mosimann, der Schweizer Chef des IKRK-Logistikzentrums, ist ein erfahrener Transportunternehmer in Sachen humanitärer Hilfe – aber nicht nur: Er war 1993 während der Balkankriege für das IKRK schon in Kroatien und 1994 nach dem Völkermord in Ruanda.

Das Leid Vertriebener ist Mosimann nicht fremd. Auch deshalb sieht der Familienvater seinen Posten in Nairobi nicht als sichere Etappe. Er sitzt seit gestern selber in einem Lastwagen Richtung Ostkongo. (W. Br.)

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