Vulkan

Tausende Touristen verlassen von Vulkanausbruch bedrohte Insel Bali

Nach der Wiederinbetriebnahme des internationalen Flughafens auf Bali haben tausende Touristen die von einem Vulkanausbruch bedrohte Ferieninsel verlassen.

Drucken
Teilen
Kopie von Vulkan in Bali (Stand 30.11.)
20 Bilder
Eine Langzeitbelichtung zeigt eindrücklich, wie der Vulkan Mount Agung heisse Asche speit.
Schüler fahren vor imposanter Kulisse zur Schule.
Polizisten patrouillieren auf Bali.
Trotz Sperrzone verbleiben viele Menschen in ihren Häusern.
Flugpassagiere besprechen ihre Optionen mit dem Airline-Personal.
440 Flüge gestrichen: Am Flughafen von Denpasar geht praktisch nichts mehr.
Weitere Bilder aus Bali.

Kopie von Vulkan in Bali (Stand 30.11.)

Keystone/EPA/MADE NAGI

Seit der Flughafen wieder geöffnet sei, normalisierten sich "die Dinge schrittweise", sagte ein Flughafensprecher am Donnerstag. Mehr als 4500 Menschen seien inzwischen ausgeflogen worden.

Der internationale Flughafen von Bali war am Montag wegen einer riesigen Aschewolke aus dem Vulkan Agung geschlossen worden. Hunderte Flüge wurden gestrichen, mehr als 120'000 Touristen - darunter auch Schweizer - sassen deswegen auf der Insel fest.

Am Mittwoch wurde der Flugverkehr vorerst wieder aufgenommen, weil die Vulkanasche zunächst in eine andere Richtung geweht wurde.

Der Flughafen auf der nahegelegenen Insel Lombok wurde derweil am Donnerstag wieder geschlossen, weil Asche und Rauch in Richtung des Flughafens zogen.

Ausbruch kann jederzeit erfolgen

Zwar schien der Vulkan am Donnerstag weniger Asche und Rauch auszustossen, Experten mahnten aber zur Vorsicht. Ein grösserer Ausbruch könne jederzeit erfolgen, hiess es.

Überdies ähnele die Aktivität des Agung den Entwicklungen, die sich vor dem letzten Ausbruch des Vulkans 1963 abspielten. Damals waren rund 1600 Menschen durch den Vulkanausbruch ums Leben gekommen. Zuletzt gab es überdies eine Reihe von Mini-Eruptionen des Vulkans.