Südafrika
Nach Brand in Kapstadt: Verdächtigem wird Terrorismus vorgeworfen

Eine Woche nach dem Brand des südafrikanischen Parlaments hat die Staatsanwaltschaft die Anklage erweitert. Dem Verdächtigen wird neu Terrorismus vorgeworfen. Dieser kündigt Hungerstreik an.

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Am Sonntag, dem 2. Januar, brannte des südafrikanische Parlament.

Am Sonntag, dem 2. Januar, brannte des südafrikanische Parlament.

Stringer / EPA

(dpa) Eine Woche nach einem Grossbrand im südafrikanischen Parlament in Kapstadt hat die Staatsanwaltschaft ihre Anklagepunkte gegen einen Verdächtigen erweitert. Dem während des Brandes im Parlament festgenommenen 49-Jährigen wird nun auch Terrorismus vorgeworfen.

Das gab die Staatsanwaltschaft am Dienstag nach einem Termin vor dem Untersuchungsrichter bekannt. Sie hält ihm zudem vor, sich illegal Zutritt verschafft und Feuer gelegt zu haben. Bei ihm soll auch Sprengstoff gefunden worden sein.

Verdächtiger bestreitet Tat und droht mit Hungerstreik

Zandile Mafe wird im Zusammenhang mit dem Grossbrand des südafrikanischen Parlaments Terrorismus vorgeworfen.

Zandile Mafe wird im Zusammenhang mit dem Grossbrand des südafrikanischen Parlaments Terrorismus vorgeworfen.

Nardus Engelbrecht / AP

Der Verdächtige soll nun zunächst auf seinen mentalen Gesundheitszustand untersucht werden und dann am 11. Februar erneut vor dem Untersuchungsrichter erscheinen. Der Mann bestreitet nach Angaben seines Anwalts alle Vorwürfe und droht mit Hungerstreik.

Der dreiteilige Gebäudekomplex des Parlaments war bei dem Feuer akut beschädigt worden. Die Brandursache ist offiziell weiter unklar. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft kündigte an, dass die Untersuchungen fortgeführt werden. Er schloss in dem Zusammenhang weitere Anklagepunkte gegen den Verdächtigen nicht aus.

Im Parlament ist ein Brand ausgebrochen.

Melissa Schumacher

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