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Staatsakt für Helmut Kohl im EU-Parlament geplant

Todesfall Der von EU-Kom­missionspräsident Jean-Claude ­Juncker angeregte europäische Staatsakt für Helmut Kohl soll binnen zweier Wochen im Europaparlament in Strassburg stattfinden. Der genaue Termin und die Details sind noch offen. Dies sagte eine Kommissionssprecherin gestern in Brüssel. Gedacht wurde an eine Trauerfeier und eine Würdigung mit allen Spitzen der Europäischen Union sowie mit Weggefährten des am Freitag gestorbenen Altkanzlers.

Die Ehrung ist beispiellos. Juncker begründet sie damit, dass Kohl einer von nur drei europäischen Ehrenbürgern war – neben dem europäischen Gründervater Jean Monnet und dem früheren Kommissionspräsidenten Jacques Delors – sowie Wegbereiter des Euro. Auch sei es Kohls Wunsch gewesen, hiess es. Die Details dieses ersten Staatsakts auf europäischer Ebene würden nun ausgearbeitet und ein Termin würde gesucht, sagte die Sprecherin. Informationen der «Bild am Sonntag», wonach Kohls Leichnam nach dem Staatsakt mit dem Schiff über den Rhein zur Totenmesse nach Speyer gebracht werden soll, bestätigte sie nicht. Die Organisation beginne erst, sagte sie.

Kohl war am Freitagmorgen im Alter von 87 Jahren in seiner Heimatstadt Ludwigshafen gestorben. Er regierte von 1982 bis 1998 als Bundeskanzler – 16 Jahre, so lange wie bisher niemand vor und nach ihm. Kohl war treibende Kraft für die EU und eine gemeinsame Währung. Sein Tod hatte in Deutschland und international Trauer ausgelöst. (sda)

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