Sondersitzung zur Affäre Skripal

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Giftanschlag Einen Monat nach dem Giftanschlag auf zwei Russen in Grossbritannien wird international mit Spannung ein Treffen der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) erwartet. Der OPCW-Exekutivrat befasst sich heute in einer Sondersitzung in Den Haag mit dem Fall Skripal.

Das bestätigte die Organisation gestern in Den Haag. Russland hatte die Sondersitzung des Leitungsgremiums der OPCW beantragt. Die Affäre um die mutmassliche Nervengiftattacke auf den früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia hatte zu erheblicher Verstimmung zwischen dem Westen und Russland geführt. Dutzende Diplomaten wurden ausgewiesen. OPCW-Experten hatten Spuren des Giftes untersucht. Doch es war zunächst ­unklar, ob bei der Sondersitzung bereits Ergebnisse der Untersuchung vorgelegt werden. (sda)