Sechs Mitarbeiter erschossen

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Rotes Kreuz In Nordafghanistan sind sechs Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) erschossen worden. Zwei weitere Kollegen würden vermisst, hiess es in einem IKRK-Tweet. In einer Stellungnahme der Organisation hiess es, das Team habe aus drei Fahrern und fünf Programm-Mitarbeitern bestanden. Sie seien in einer Gegend südlich der Provinzhauptstadt Scheberghan unterwegs gewesen, «um dringend benötigtes Material für Viehbauern zu liefern».

Der Präsident des Roten Kreuzes, Peter Maurer, sagte, der Angriff wirke wie beabsichtigt. Es sei eine riesige Tragödie. «Wir stehen unter Schock.» Diese Kollegen hätten einfach ihre Pflicht getan, hätten versucht, selbstlos zu helfen. Auch Bundespräsidentin Doris Leuthard verurteilte den Anschlag aufs Schärfste. (sda)