Russland soll Beweise manipuliert haben

LONDON. Gut zehn Monate nach dem Abschuss einer Passagiermaschine über der Ostukraine mehren sich Hinweise, dass Russland Beweismaterial gegen die Ukraine manipuliert haben soll.

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LONDON. Gut zehn Monate nach dem Abschuss einer Passagiermaschine über der Ostukraine mehren sich Hinweise, dass Russland Beweismaterial gegen die Ukraine manipuliert haben soll. Nach einem Bericht der investigativen britischen Internetplattform Bellingcat sind die Satellitenaufnahmen, die Moskau als Beweis für die Verantwortung der Ukraine präsentierte, gefälscht. Der am Sonntagabend veröffentlichte Bericht bestätigt frühere Analysen von Experten. Das Flugzeug war am 17. Juli über der Ostukraine vermutlich von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen worden. Alle 298 Menschen des Fluges MH17 wurden getötet. (dpa)

Finanzchef des Vatikans erneut unter Druck

SYDNEY. Der Finanzchef des Vatikans ist wegen eines Missbrauchskandals unter Druck geraten. Eine Untersuchungskommission im australischen Bundesstaat Victoria lud Kurienkardinal George Pell gestern zu einer Anhörung. In dem Verfahren geht es um Vorwürfe eines Australiers, im Alter von elf Jahren von seinem Onkel, dem damaligen Priester Gerald Ridsdale, missbraucht worden zu sein. Der Priester missbrauchte über Jahrzehnte mindestens 50 Jungen, bevor er 1993 aufflog und zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Als Kardinal war er Anfang 2014 von Papst Franziskus mit der Reform der Finanzen des Vatikans beauftragt worden. (afp)

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