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Rohingya fliehen nach Gewaltwelle

Myanmar De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat die Rebellen der muslimischen Rohingya-Minderheit beschuldigt, bei der jüngsten Gewaltwelle Häuser niedergebrannt und Kinder als Kämpfer eingesetzt zu haben. Auf der Facebookseite ihres Büros waren gestern Fotos von angeblich von den Rebellen getöteten Zivilisten zu sehen. Die Rebellenorganisation Arsa bestritt die Anschuldigungen. Per Twitter erklärte die Organisation, «brutale Soldaten» hätten im Bundesstaat Rakhine zusammen mit buddhistischen «Extremisten» Rohingya-Dorfbewohner angegriffen, deren Eigentum geplündert und ihre Häuser abgebrannt.

Bei der Gewalt am Wochenende waren nach offiziellen Angaben mehr als hundert Personen getötet worden, darunter rund 80 Rebellen. Tausende Rohingya flohen in Richtung Bangladesch. In Rakhine leben etwa eine Million Rohingya. Die in bitterer Armut lebenden Muslime gelten als eine der am meisten verfolgten Minderheiten der Welt.

Bangladesch hindert Flüchtlinge an Einreise

Soldaten in Bangladesch haben 141 muslimische Rohingyas aus Myanmar ohne gültige Papiere an der Einreise gehindert. Die Personen hätten versucht, nach der jüngsten Welle ethnischer Gewalt in Myanmar per Boot illegal in das Land zu kommen, teilte ein Kommandant einer paramilitärischen Einheit gestern mit.

Im Niemandsland zwischen den Ländern haben sich seit Samstag mehr als 5000 Personen gesammelt, wie der Präsident des Stadtrates im Grenzort Ghumdum berichtete. (sda)

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