Robert Harris vermischt in seinen Romanen Wirklichkeit und Fiktion

Der 56jährige Robert Harris studierte an der Universität Cambridge Geschichte. Danach arbeitete er als BBC-Reporter, Redaktor bei der Zeitung «The Observer» und als Kolumnist beim «Daily Telegraph». Sein erster Roman «Vaterland» wurde 1992 veröffentlicht.

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Der 56jährige Robert Harris studierte an der Universität Cambridge Geschichte. Danach arbeitete er als BBC-Reporter, Redaktor bei der Zeitung «The Observer» und als Kolumnist beim «Daily Telegraph». Sein erster Roman «Vaterland» wurde 1992 veröffentlicht. Er spielt 1964 im Berlin eines Nazideutschlands, das den Zweiten Weltkrieg nicht verloren hat. Es folgten unter anderen die Romane «Imperium» und «Ghost». Harris nimmt stets historische Ereignisse als Grundlage und vermischt Fiktion und Wirklichkeit. Sein neuestes Werk «Intrige», das dieser Tage auf Deutsch erscheinen wird, behandelt Alfred Dreyfus. Dieser wurde 1894 als Spion für Deutschland verurteilt, aus der französischen Armee ausgeschlossen und auf einer einsamen Karibikinsel eingesperrt. Die Handlung spielt aus der Sicht des damaligen Geheimdienstchefs Georges Picquart. (red.)

Robert Harris: Intrige. Roman. Heyne-Verlag, München 2013.