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Retter geraten in Seenot

Mittelmeer Mehrere tausend Menschen sind am Osterwochenende von privaten Hilfsorganisationen aus Seenot gerettet worden. Angesichts der ungewöhnlich hohen Zahl an Flüchtlingen und Migranten wurden die Hilfsorganisationen selbst zum Seenotrettungsfall. Am Sonntag setzte die «Iuventa» der deutschen Organisation «Jugend rettet» ein Notsignal ab, gestern folgte das Schiff Sea Eye. Beide Schiffe waren mit geretteten Flüchtlingen in unruhiger See überladen und manövrierunfähig geworden. Nach den Notrufen kamen ihnen andere Schiffe zu Hilfe.

Ärzte ohne Grenzen: «Wo war Frontex?»

Die privaten Retter sprachen von einer beispiellosen Situation auf dem Mittelmeer. Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée sprach auf Twitter von einer «dramatischen Situation». Sie forderte Unterstützung bei der Suche nach Schiffbrüchigen und der Rettung auf dem Mittelmeer. «Wo waren die Frontex-Schiffe, als ein Rettungsschiff einer NGO Unterstützung brauchte, um Tausende Leben zu retten? Wo war die EU?», twitterte die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Die Nichtregierungsorganisationen fordern von der EU ein Seenotrettungsprogramm.

Die europäische Grenzschutzagentur Frontex hatte kürzlich den Einsatz der Rettungsschiffe privater Organisationen vor Libyens Küsten kritisiert, weil dadurch Menschen zur Flucht ermuntert werden könnten. (sda)

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