Rebellenführer in Kongo will verhandeln

Jomba/Kongo. Der kongolesische Rebellenführer Laurent Nkunda hat sich zu Verhandlungen über einen Waffenstillstand bereit erklärt. Nkunda hatte davor am Sonntag zwei Stunden lang mit dem UNO-Unterhändler Olusegun Obasanjo gesprochen.

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Jomba/Kongo. Der kongolesische Rebellenführer Laurent Nkunda hat sich zu Verhandlungen über einen Waffenstillstand bereit erklärt. Nkunda hatte davor am Sonntag zwei Stunden lang mit dem UNO-Unterhändler Olusegun Obasanjo gesprochen.

«Wir wollen Kontakte zum Gegner aufnehmen, um eine Waffenruhe zu vereinbaren», sagte Nkunda anschliessend vor Journalisten in der Ortschaft Jomba, rund 80 Kilometer nordöstlich von Goma. Seine Einheiten hätten bereits der Einrichtung von Sicherheitskorridoren zur Versorgung der Zivilbevölkerung zugestimmt. Obasanjo sagte, er wisse nunmehr, was Laurent Nkunda wolle.

Zuvor hatte es in der kongolesischen Krisenprovinz Nord-Kivu erneut Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen gegeben. Die Armee habe die Einheiten von Nkunda in den frühen Morgenstunden angegriffen, sagte ein Sprecher von Nkundas Rebellenorganisation Nationalkongress zur Volksverteidigung (CNDP). Dabei habe die Armee Panzer und Artillerie eingesetzt. (sda/afp)

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