Racheakt von Jihadisten?

Ein Terror-Kommando hat gestern morgen in der algerischen Wüste einen Bus mit westlichen Gasfeld-Arbeitern angegriffen. Mindestens zwei Ausländer, ein Franzose und ein Brite, starben bei dem Überfall, meldete die algerische Nachrichtenagentur aps. Der Rest der Gruppe sei entführt worden.

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Ein Terror-Kommando hat gestern morgen in der algerischen Wüste einen Bus mit westlichen Gasfeld-Arbeitern angegriffen. Mindestens zwei Ausländer, ein Franzose und ein Brite, starben bei dem Überfall, meldete die algerische Nachrichtenagentur aps. Der Rest der Gruppe sei entführt worden.

Die Zahl der Entführten war am Abend noch unklar. Es könnte sich um bis zu 41 Personen verschiedener Nationalitäten handeln. Von den Behörden bestätigt wurde, dass Briten, Japaner, ein Norweger und ein Ire betroffen sind. Unbestätigten Angaben zufolge könnten auch Amerikaner und Franzosen unter den Geiseln sein.

Der Angriff wurde in der Umgebung eines Gasfeldes nahe der libyschen Grenze ausgeführt. Es wird von der algerischen Gesellschaft Sonatrach zusammen mit der britischen BP und der norwegische Statoil betrieben.

Laut einer mauretanischen Nachrichtenagentur soll sich ein Kommando der «Al Qaida im islamischen Maghreb» (Aqmi) telefonisch zur Tat bekannt haben. Es handle sich um einen «Vergeltungsakt» für die französische Militärintervention in Mali. (ze)

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