Prozess der «Genfer Erklärung»

«Die Zusammenhänge zwischen bewaffneter Gewalt und Entwicklung auf die internationale Agenda setzen», dies ist das Grundanliegen des Prozesses «Genfer Erklärung».

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«Die Zusammenhänge zwischen bewaffneter Gewalt und Entwicklung auf die internationale Agenda setzen», dies ist das Grundanliegen des Prozesses «Genfer Erklärung».

Im Juni 2006 hatten die Schweiz und das Entwicklungsprogramm der UNO (UNDP), erstmals Staaten, Internationale Organisationen und zivilgesellschaftliche Einrichtungen zu einem Gipfel eingeladen. Damals wurde die «Genfer Erklärung» verabschiedet, die bis heute über 90 Staaten unterzeichnet haben.

Die Erklärung ruft die Staaten auf, «bis ins Jahr 2015 eine messbare Verringerung der weltweiten bewaffneten Gewalt und eine spürbare Erhöhung der menschlichen Sicherheit in aller Welt zu erreichen.» Die «Genfer Erklärung» ist ein Prozess einzigartiger Zusammenarbeit von Geberländern und Entwicklungsländern, von Zivilgesellschaft und Regierungen. Die Leitung dieses Prozesses obliegt einer Kerngruppe von 13 Staaten, die von der Schweiz koordiniert wird.

Im Zusammenhang mit den Millenniumszielen will die «Genfer Erklärung» erreichen, dass die UNO-Generalversammlung in einer Resolution Prävention und Verringerung von bewaffneter Gewalt in Konflikten und durch Kriminalität zum Ziel der UNO erklärt. (wbr)

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