Pjöngjang erhöht Verteidigung

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Atomkonflikt Nordkorea hat offenbar die Verteidigung an seiner Ostküste verstärkt und Flugzeuge dorthin verlegt. Das Manöver sei Teil von Massnahmen, die Nordkorea offensichtlich getroffen habe, um seine Küstenverteidigung zu verstärken, berichteten südkoreanische Medien unter Berufung auf den Geheimdienst und Abgeordnete in Seoul.

Nordkorea hatte den USA zuvor vorgeworfen, dem kommunistischen Land den Krieg erklärt zu haben. Das Land habe jedes Recht, Gegenmassnahmen zu ergreifen. Am Montag hatte Nordkorea deswegen mit dem Abschuss von US-Kampfflugzeugen gedroht. Trumps Sicherheitsberater Herbert McMaster sagte, die US-Regierung hoffe darauf, einen Krieg vermeiden zu können. Man könne die Möglichkeit aber nicht unberücksichtigt lassen.

Pentagon warnt vor weiteren Provokationen

Das US-Verteidigungsministerium erklärte, man sei darauf vorbereitet, die USA und ver­bündete Staaten zu verteidigen. «Wenn Nordkorea seine Provokationen nicht einstellt, werden wir dem Präsidenten Optionen anbieten, wie mit Nordkorea umzugehen», sagte ein Pentagon-Sprecher.

US-Verteidigungsminister James Mattis bemühte sich gestern um eine rhetorische Entschärfung. Es sei das Ziel der US-Regierung, den Streit «diplomatisch beizulegen». China und Russland warnten beide Seiten vor einer militärischen Eskalation. Ein Krieg in Nordkorea werde keinen Gewinner haben, erklärte China. (sda)