Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Parlament probt den Widerstand

Venezuela Mit internationalem Rückhalt widersetzt sich das ­Parlament in Venezuela den Bestrebungen der auf Geheiss von Präsident Nicolás Maduro neu ­gewählten so genannten Verfassunggebenden Versammlung, einen Grossteil der Gesetzgebungsvollmachten an sich zu reissen. Das Parlament versammelte sich am Samstag zu einer Sondersitzung. Der Versuch der Verfassunggebenden Versammlung werde «zurückgewiesen», das Parlament werde «die demokratischen Werte verteidigen», hiess es in einem Parlamentsbeschluss. Zahlreiche ausländische Diplomaten nahmen an der Sitzung teil, der südamerikanische Wirtschaftsblock Mercosur verurteilte das Vorgehen der Verfassunggebenden Versammlung.

Die auf Geheiss Maduros gewählte Verfassunggebende Versammlung soll die Verfassung anpassen. Die Opposition, die die Wahl boykottiert hatte, anerkennt die Versammlung nicht.

Generalstaatsanwältin geflohen

Zwei Wochen nach ihrer Absetzung durch das Regierungslager in Venezuela suchte die frühere Generalstaatsanwältin Luisa ­Ortega Zuflucht in Kolumbien. Ortega und ihr Ehemann, der Abgeordnete Germán Ferrer, trafen nach einem Zwischenstopp auf der vor Venezuela gelegenen niederländischen Insel Aruba in ­Kolumbien ein. Die Verfassunggebende Versammlung hatte ­Ortega entlassen. Sie bestimmte Ombudsmann Tarek William Saab zu ihrem Interimsnachfolger. Gegen Ferrer hatte Venezuelas Oberster Gerichtshof einen Haftbefehl ausgestellt. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.