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PANAMA PAPERS: Zamorano im Zwielicht

Immer mehr Namen von Personen werden publik, die in zweifelhafte Finanzgeschäfte in Panama verwickelt sein sollen. Darunter befindet sich auch jener von Ivan Zamorano, Ex-Stürmer des FC St.Gallen und späterer Weltklasse-Stürmer aus Chile.
Ivan Zamorano erzielt gegen den FC Sion eins seiner vielen Tore für den FC St.Gallen. (Bild: Archiv)

Ivan Zamorano erzielt gegen den FC Sion eins seiner vielen Tore für den FC St.Gallen. (Bild: Archiv)

Die Fans des FC St.Gallen schnalzen auch jetzt noch mit der Zunge, wenn der Name Ivan Zamorano fällt. Im Herbst 1989 verzauberte der junge Chilene mit seinen Landsmännern Hugo Rubio und Patricio Mardones die Anhänger der Ostschweizer: Zamorano führte den FC St.Gallen mit überragenden Leistungen und vielen Toren zum Wintermeister-Titel. Nun gerät der mittlerweile 49-jährige Chilene in den Sog der Enthüllungen um die sogenannten Panama Papers, die derzeit viele Prominente aus Politik, Wirtschaft und Sport in Erklärungsnot bringen.

Zamoranos Name taucht auf
Im jüngsten Enthüllungsskandal wurden Informationen über Kunden der Kanzlei publik, welche deren Finanzkonstrukte in Steueroasen nutzten. In diesem Zusammenhang in den Schlagzeilen steht aktuell insbesondere Barcelonas Argentinier Lionel Messi. Wie der "Tages-Anzeiger" nun unter Berufung auf die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, taucht auch der Name Ivan Zamoranos in Unterlagen auf, die Verbindungen des Chilenen zur Anwaltskanzlei Mossack Fonseca mit Sitz in Panama nahelegen. Auch der Argentinier Gabriel Heinze soll in den gehackten Daten erwähnt sein. Wie der "Tages-Anzeiger" betont, ist aber keineswegs sicher, dass die Sportler mit Offshore-Firmen geltende Gesetze umgangen haben, zumal es legitim ist, solche Gesellschaften zu besitzen. Zamorano weist laut Medienberichten aus Südamerika den Vorwurf denn auch zurück, Steuern hinterzogen zu haben.

Ivan Zamorano erzielt gegen den FC Sion eins seiner vielen Tore für den FC St.Gallen. (Bild: Archiv)Ivan Zamorano erzielt gegen den FC Sion eins seiner vielen Tore für den FC St.Gallen. (Bild: Archiv)
Spitzenspiel im Dezember 1989 gegen Xamax: Ivan Zamorano liess sich im Espenmoos auch vom Schnee nicht stoppen. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Spitzenspiel im Dezember 1989 gegen Xamax: Ivan Zamorano liess sich im Espenmoos auch vom Schnee nicht stoppen. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Die Fans des FC St.Gallen hatten im Herbst 1989 einen unbestrittenen Liebling: Ivan Zamorano. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Die Fans des FC St.Gallen hatten im Herbst 1989 einen unbestrittenen Liebling: Ivan Zamorano. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Supertechniker Hugo Rubio wirbelte am Flügel und versorgte Ivan Zamorano mit Massflanken. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Supertechniker Hugo Rubio wirbelte am Flügel und versorgte Ivan Zamorano mit Massflanken. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Jung, dynamisch, treffsicher: Ivan Zamorano in Aktion. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Jung, dynamisch, treffsicher: Ivan Zamorano in Aktion. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Trainer Kurt Jara (rechts) mit seinem chilenischen Trio Patricio Mardones, Ivan Zamorano und Hugo Rubio (v.l.). (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Trainer Kurt Jara (rechts) mit seinem chilenischen Trio Patricio Mardones, Ivan Zamorano und Hugo Rubio (v.l.). (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Roger Hegi, damals Captain des FC St.Gallen, war der Denker und Lenker im Mittelfeld. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Roger Hegi, damals Captain des FC St.Gallen, war der Denker und Lenker im Mittelfeld. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Hugo Rubio wurde vom St.Galler Tagblatt schon nach seinem ersten Ernstkampf für Grünweiss als "Diamant" bezeichnet. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Hugo Rubio wurde vom St.Galler Tagblatt schon nach seinem ersten Ernstkampf für Grünweiss als "Diamant" bezeichnet. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Sie nannten ihn "Ivan, den Schrecklichen": Der Chilene Ivan Zamorano trifft gegen Sion-Goalie Stephan Lehmann. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Sie nannten ihn "Ivan, den Schrecklichen": Der Chilene Ivan Zamorano trifft gegen Sion-Goalie Stephan Lehmann. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Technisch gesehen war Hugo Rubio vermutlich der beste und kompletteste Spieler, der jemals für den FC St.Gallen im Einsatz war. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Technisch gesehen war Hugo Rubio vermutlich der beste und kompletteste Spieler, der jemals für den FC St.Gallen im Einsatz war. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Autogrammjäger bestürmen Ivan Zamorano bei einem Besuch in St.Gallen, nachdem er den Verein bereits verlassen hatte. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Autogrammjäger bestürmen Ivan Zamorano bei einem Besuch in St.Gallen, nachdem er den Verein bereits verlassen hatte. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
Ein filigraner, wendiger Spieler: Hugo Rubio bei einem Gastspiel im alten Berner Wankdorf-Stadion. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)Ein filigraner, wendiger Spieler: Hugo Rubio bei einem Gastspiel im alten Berner Wankdorf-Stadion. (Bild: Archiv/St.Galler Tagblatt)
12 Bilder

Der FC St.Gallen im Zamorano-Hoch



Weltkarriere in St.Gallen gestartet
Ivan Zamorano spielte von 1988 bis 1990 beim FC St.Gallen, bevor er nach Spanien zum FC Sevilla wechselte. Zum Weltklassestürmer avancierte er bei Real Madrid, wo er von 1992 bis 1996 tätig war. In der Folge wechselte er für fünf Jahre zu Inter Mailand, bevor er seine Karriere in Südamerika beschloss. In der Folge gründete Zamorano mit der Escuela de Fútbol - Ciudad Deportivo Ivan Zamorano ein Sportzentrum in Chile. (dwa)

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