Pakistans Polizei findet eine Tonne Sprengstoff

Islamabad. Die pakistanische Polizei hat gestern zwei Fahrzeuge mit etwa tausend Kilogramm Sprengstoff sichergestellt und damit einen möglichen Terroranschlag in Rawalpindi verhindert.

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Mindestens sechs Personen sind gestern in der Garnisonsstadt Rawalpindi festgenommen worden.

Darunter seien drei mutmassliche Selbstmordattentäter, teilte der Sicherheitsberater der Regierung, Rehman Malik, gestern in der Hauptstadt Islamabad mit.

Zeitzünder und Sprengstoff

Laut Polizeiangaben wurde zudem über eine Tonne Sprengstoff aus drei Fahrzeugen sichergestellt. Auch Zeitzünder und automatische Waffen seien beschlagnahmt worden. Die Männer stünden im Verdacht, einen Anschlag auf «sensible Einrichtungen» geplant zu haben. In Rawalpindi befinden sich das Hauptquartier des pakistanischen Heeres und die Residenz von Präsident Pervez Musharraf.

Sitz Musharrafs als Ziel?

Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, könnte die Residenz von Präsident Pervez Musharraf in Rawalpindi Ziel der Attentäter gewesen sein. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür bisher nicht. Die Festgenommenen würden verhört, sagte ein Polizeisprecher.

Erst am Montag waren durch einen Anschlag auf die dänische Botschaft in Islamabad sechs Menschen getötet worden. Die Urheberschaft dafür beanspruchte die Al Qaida in Afghanistan. (ap)

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