Opposition steigt aus Wahlkampf aus

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Kenia In Kenia steigt Oppositionsführer Raila Odinga aus dem Rennen um die Präsidentschaft aus. Der Rivale von Amtsinhaber Uhuru Kenyatta erklärte, er werde bei der für den 26. Oktober angesetzten Neuwahl des Staatschefs nicht antreten. Er begründete seinen Schritt damit, dass notwendige Wahlreformen nicht umgesetzt worden seien. Der Oppositionsführer und seine Partei National Super Alliance (Nasa) hatten seit der Annullierung des Wahlergebnisses von Anfang August erklärt, nicht an Neuwahlen teilzunehmen, wenn die Wahlkommission IEBC nicht reformiert würde. Der Oberste Gerichtshof des Landes hatte den Wahlsieg Kenyattas von Anfang August wegen Rechtsverstössen für ungültig erklärt, so dass Neuwahlen nötig sind. (sda)